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Nase an, Augen aus

Warum die Dämmerung die beste Zeit für dein Hundetraining in Stuttgart ist

Sobald die Sonne hinter dem Stuttgarter Kessel verschwindet, schalten viele Hundehalter in den „Schnell-fertig-werden-Modus“. Kurze Runde um den Block, Hauptsache das Geschäft ist erledigt.

Meiner Meinung nach verschenkst du damit das größte Potenzial des Tages. Wenn die visuellen Reize abnehmen, wird dein Hund zur Hochleistungs-Spürnase. Die Dämmerung ist keine Ausrede für Langeweile, sondern die perfekte Bühne für fokussiertes Training.

Der biologische Vorteil: Fokus durch weniger Ablenkung 

Tagsüber sieht dein Hund im Rosensteinpark jedes Eichhörnchen und jeden Radfahrer auf 200 Meter Entfernung. Das stresst und lenkt ab. In der Dunkelheit schrumpft der visuelle Radius. Dein Hund ist gezwungen, sich mehr auf seine Nase und – noch wichtiger – auf dich zu verlassen.

3 Ideen für dein Dämmerungs-Abenteuer in Stuttgart

  1. Die „verlorene“ Belohnung: Suchspiele auf den Stuttgarter Staffeln. Die Stufen bieten perfekte Versteckmöglichkeiten für Leckerlis oder das Lieblingsspielzeug. Dein Hund muss im Dunkeln präzise arbeiten, statt nur mit den Augen zu „scannen“.

  2. Blindes Vertrauen (Orientierungstraining): Nutze die Ruhe in Gebieten wie dem Kräherwald. Lass deinen Hund kleine Hindernisse (Baumstämme, Bänke) überwinden, wobei er sich rein auf deine Körpersprache und Stimme verlässt.

  3. Der Super-Rückruf: Im Dunkeln ist die Distanz zwischen euch gefühlt größer. Nutze das für ein intensives Rückruftraining mit einer hellen Pfeife oder einem speziellen Wort. Die Belohnung muss in der Dunkelheit doppelt so gut sein wie tagsüber!

Vom einsamen Schnüffeln zum Team-Erfolg

Kreativität im Dunkeln ist super, aber unter kontrollierter Ablenkung macht es erst richtig Sinn. Wenn du keine Lust mehr hast, allein durch die dunklen Gassen zu schleichen, ist mein Night Social Walk Stuttgart genau das Richtige für dich.

Wir trainieren dort genau diese Situationen: Fokus halten, wenn andere Hunde dabei sind, entspannt bleiben bei Flutlicht und Schatten und die gemeinsame Zeit in der Gruppe genießen.

Jetzt anmelden: Erlebe Stuttgart bei Nacht neu und stärke die Bindung zu deinem Hund.

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Decken-Training

Runterkommen ist lernbar: Decken-Training – Der Ruheort für deinen Welpen (Überall anwendbar)

Das ist mein wichtigster Tipp für entspannte Hundebesitzer:

Ruhe ist kein Zustand, der automatisch eintritt, sondern ein Kommando, das dein Welpe lernen muss. Gerade bei den aktiven Rassen ist es essenziell, dass sie wissen: Hier ist Pause, hier muss ich nicht aufpassen. Das Decken-Training ist der Schlüssel zu einem Alltags-Held, den du überallhin mitnehmen kannst (Café, Freunde, Urlaub).

  1. Die Decke aufladen: Ruhe = Jackpot. Deine Trainingsdecke muss das positivste und langweiligste Objekt im Haushalt werden. Lege sie aus und füttere den Welpen darauf. Gib ihm dort seine hochwertigen Kauartikel. Entferne die Decke, wenn das Positive vorbei ist. Er soll die Decke sofort mit Ruhe assoziieren. 

  2. Das magische Wort: Dein Ruhe-Kommando. Sobald dein Welpe auf der Decke liegt, sagst du dein Ruhe-Kommando (z. B. „Decke“ oder „Ruhig“). Belohne ihn für jeden entspannten Moment auf der Decke. Am Anfang nur 5 Sekunden, dann 10. Bleibe in der Nähe.

  3. Die Ausweitung: Von der Couch ins Café. Ist das Kommando zu Hause sicher, nimmst du die Decke mit! Lege sie in den Garten, zum Nachbarn, in ein ruhiges Eck im Café in Stuttgart. Der Welpe lernt: Wo diese Decke liegt, ist meine Ruhezone. Das ist ein fantastischer Anker in ungewohnter Umgebung und wirkt Wunder bei der Stressreduktion.

  4. Dauer steigern: Der Weg zum Dauerlieger. Erhöhe die Zeit schrittweise und vor allem: Belohne nicht nur das Hinlegen, sondern das Liegenbleiben! Wir wollen keinen „Husch-Husch“-Hund, der aufspringt, sobald die Belohnung da ist.

Das Decken-Training ist das Fundament für einen stressfreien Alltag in der Stadt. Wir üben dieses Kommando in unserer Welpenschule Stuttgart gezielt unter leichter Ablenkung, damit du später wirklich überall entspannt Pause machen kannst – vom Biergarten bis zum Tierarzt.

Bereit für den perfekten Start? Alle Infos und Anmeldung zu unserem Welpentraining findest du hier!

Dauer-Sheriff im Dunkeln?

😴 So bringst du deinen wachsamen Hund nach der Dämmerung zur Ruhe!

Ein Hund, der abends ständig „auf Sendung“ ist, mag wachsam wirken. Doch in Wahrheit steht er unter Dauerstress. Die ständige Alarmbereitschaft, das Bellen und Ziehen, hält den Cortisolspiegel (das Stresshormon) permanent hoch. Das ist nicht nur anstrengend, es macht deinen Hund langfristig reaktiver, impulsiver und schwieriger zu führen.

Deine Hundeschule Stuttgart erklärt, wie du diesen Kreislauf durchbrichst und deinem Vierbeiner hilfst, nach dem Dämmerungsspaziergang wirklich abzuschalten.

1. Das Problem: Hohe Wachsamkeit = Hohes Cortisol     

Die erhöhte Wachsamkeit in der Dämmerung ist biologisch, aber wenn der Hund ständig die Verantwortung für das Sichern des Reviers übernimmt, ist das mental zermürbend.

  • Der Teufelskreis: Er reagiert über – du bist angespannt – er fühlt sich bestätigt – der Stresspegel steigt weiter.

  • Deine Verantwortung: Du als souveräner Führer musst ihm signalisieren: „Ich habe Wache, du kannst entspannen.“

2. Gezielte Entspannung: Runterfahren nach dem Spaziergang

Nach einem anstrengenden Dämmerungs-Spaziergang braucht dein Hund keine Action, sondern gezielte Entspannung, um den Stress abzubauen.

  • Ablenken mit Langeweile: Gib ihm Kauartikel, die er wirklich lange bearbeiten muss, oder verstecke sein Futter in einem Schnüffelteppich. Diese langsamen, repetitiven Tätigkeiten wirken meditativ und senken den Puls.

  • Das Entspannungssignal: Baue ein klares Entspannungssignal auf (z. B. ein tiefes, langes „Ruuuhig“), das du nur in Situationen völliger Entspannung gibst (z. B. wenn er im Körbchen liegt und döst). Mit der Zeit verknüpft er das Wort mit dem Gefühl der Ruhe.

3. Ruheplatz-Management: Der sichere Hafen

Dein Hund muss nachts sicher sein, dass niemand unbemerkt ins Revier eindringt.

  • Sichtschutz: Wenn dein Hund direkt neben der Haustür schläft und bei jedem Geräusch aus dem Treppenhaus hochschreckt, versuche, seinen Liegeplatz zu verlegen oder mit einem Sichtschutz (Decke, Paravent) abzugrenzen. Weniger visuelle Reize = mehr Ruhe.

🚀 Schluss mit Dauerstress: Erlebe Entspannung in der Nacht!

Die Entspannung beginnt schon auf dem Spaziergang mit deiner souveränen Führung. Werde ein Meister der Impulskontrolle und schenke deinem Hund die Sicherheit, die er braucht.

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Rückruf mit Herz

Wenn die Angst mitläuft: Der Notfall-Rückruf als unsichtbares Band zwischen euch

Kennst du das? Dein Welpe spielt glücklich auf einer Wiese im Rosensteinpark, plötzlich sieht er etwas Spannendes und rennt los. In diesem Moment bleibt die Welt kurz stehen. Man ruft, man pfeift, aber der kleine Kopf dreht sich nicht um. Das Herz klopft bis zum Hals, besonders wenn eine Straße in der Nähe ist.

Meine Meinung: Ein Rückruf ist nicht einfach nur Gehorsam. Er ist das ultimative Versprechen deines Hundes: „Egal was da draußen passiert, bei dir bin ich sicher.“ Wir bauen diesen Rückruf nicht mit Druck auf, sondern mit purer Begeisterung. Dein Welpe soll nicht kommen, weil er muss, sondern weil er gar nicht anders will.

  1. Werde zum emotionalen Magneten. Vergiss langweilige Kommandos. Wenn du deinen Welpen rufst, sei die Party, zu der jeder eingeladen werden möchte! Nutze ein besonderes Wort, das nur für diesen einen, magischen Moment reserviert ist. Dieses Wort darf niemals mit Schimpfen oder dem Ende des Spaßes verknüpft sein. 

  2. Die „Jackpot“-Strategie für echte Gefühle. Für einen Rückruf aus einer schwierigen Situation reicht ein trockenes Leckerli nicht aus. Hier braucht es den Jackpot: Das Lieblingsspielzeug, ein besonderes Stück Käse oder deine ehrliche, überschwängliche Freude. Dein Welpe muss spüren: „Wenn ich zu meinem Menschen renne, ist das der beste Moment meines Tages.“

  3. Vertrauen statt Verzweiflung. Wir üben in winzigen Schritten. Rufe ihn erst, wenn der Erfolg sicher ist. So lernt dein Welpe eine Erfolgsspirale kennen. Wenn es mal nicht klappt: Atme durch. Geh ruhig hin und hol ihn ab. Das Ziel ist eine Bindung, die auch unter der Ablenkung der Stuttgarter City hält.

  4. Die Pfeife als Notfall-Anker. Manchmal versagt unsere Stimme vor lauter Sorge. Deshalb trainieren wir zusätzlich einen Hochfrequenz-Pfiff. Er ist emotional neutral, dringt durch jeden Stadtlärm und ist eure gemeinsame „Notfall-Versicherung“.

Den Rückruf unter echter Ablenkung zu trainieren, braucht Geduld und das richtige Gespür für den Moment. In unserer Welpenschule in Stuttgart begleiten wir dich dabei, dieses unsichtbare Band zu knüpfen, damit ihr beide die Freiheit ohne Angst genießen könnt.

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Sicherheit und Sichtbarkeit

Warum Sichtbarkeit allein deinen Hund in Stuttgart nicht rettet

Hand aufs Herz: Wenn du im Herbst oder Winter nach Feierabend durch den Stuttgarter Schlossgarten oder am Feuersee spazieren gehst, siehst du alles – von der dezenten Reflektorpfote bis hin zum Hund, der aussieht wie eine mobile Weihnachtsbeleuchtung.

Viele Hundehalter verlassen sich blind auf reflektierende Halsbänder oder Leinen. Mein Standpunkt dazu ist klar: Das ist riskant und reicht im Stadtverkehr nicht aus.

Das Problem mit der passiven Sichtbarkeit

Reflektoren funktionieren nach dem Rückstrahlprinzip. Das bedeutet: Sie leuchten nur, wenn sie direkt von einer Lichtquelle (z. B. Autoscheinwerfer) angestrahlt werden. 

  • Der tote Winkel: Wenn ein Autofahrer in Stuttgart-West aus einer dunklen Seitenstraße biegt, erfassen seine Scheinwerfer den Hund oft erst viel zu spät.

  • Distanz-Check: Ein Hund mit Reflektoren wird bei Abblendlicht erst aus ca. 30 bis 40 Metern erkannt. Ein Hund mit aktiver LED-Beleuchtung ist bereits aus bis zu 500 Metern sichtbar. Bei 50 km/h in der Stadt entscheiden diese Meter über den Bremsweg. (Quelle: Anlehnung an ADAC-Sichtbarkeitstests für Fußgänger).

Warum aktive Beleuchtung in Stuttgart Pflicht sein sollte

In einer Stadt wie Stuttgart, in der wir oft mit Nebel im Kessel oder schlecht beleuchteten Staffeln zu kämpfen haben, ist aktives Licht (LED-Halsbänder, Leuchti, Sicherheitswesten mit Blinkfunktion) der Goldstandard.

  1. Eigenständige Leuchtkraft: Dein Hund ist sichtbar, egal ob ein Auto ihn anstrahlt oder nicht.

  2. Orientierung für dich: Du siehst auch im unbeleuchteten Wald am Bärenschlössle genau, wo dein Hund gerade schnüffelt, wenn er im Freilauf ist.

  3. Schutz für andere: Auch Radfahrer auf dem Radschnellweg sehen euch rechtzeitig und erschrecken nicht.

Meine pragmatische Empfehlung

Kauf kein Billig-Equipment vom Discounter. Die Leuchtkraft lässt meist nach zwei Wochen nach und die Akkus geben bei Stuttgarter Minusgraden sofort den Geist auf. Investiere in ein wasserdichtes, aufladbares LED-System.

Aber Achtung: Ein „leuchtender“ Hund ersetzt keine Erziehung. Nur weil er aussieht wie eine Discokugel, heißt das nicht, dass er nicht trotzdem in ein Auto rennen kann.

Bist du bereit für das nächste Level? 🌙 Die Theorie sitzt, dein Hund leuchtet – aber wie sieht es mit der Konzentration aus, wenn die Schatten länger werden? Komm mit uns zum Night Social Walk Stuttgart. Wir machen die Nacht zum Tag und trainieren in der Gruppe, wie ihr als Team auch im Dunkeln unschlagbar seid.

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Futter oder Gefahr?

Warum die Angst vor Giftködern uns alle eint – und wie du deinen Welpen schützt

Hand aufs Herz: Gibt es für uns Hundebesitzer etwas Beängstigenderes als die Vorstellung, dass unser neugieriger Welpe beim Spaziergang im Schlossgarten oder am Killesberg etwas Gefährliches frisst? Dieser kurze Moment, in dem der Kopf nach unten geht und man panisch „Aus!“ ruft – das ist der Albtraum jeder Welpeneltern.

Meine Meinung: Deine Angst ist berechtigt, aber Panik ist ein schlechter Trainer. Wir müssen deinen Schutzinstinkt in kluge Bahnen lenken. Dein Welpe weiß nicht, dass die weggeworfene Pizza oder der präparierte Köder gefährlich sind. Er ist einfach nur ein neugieriges Kind. Deshalb bringen wir ihm nicht bei, Angst zu haben, sondern uns zu vertrauen.

  1. Vertrauen statt Verbot: Warum Tauschen Leben rettet. Wenn wir unserem Welpen panisch etwas aus dem Maul reißen, lernt er nur eines: „Ich muss schneller schlucken oder weglaufen.“ Das ist das Gegenteil von dem, was wir wollen. Der Weg der Empathie: Wir etablieren ein Tauschgeschäft. Wenn er etwas findet, schlagen wir ihm einen Deal vor. Etwas Besseres gegen den Fund. So lernt er, dass es sich immer lohnt, Beute bei dir abzugeben, statt sie heimlich zu verschlingen.       

  2. „Darf ich das?“ – Die höfliche Nachfrage. Stell dir vor, dein Welpe schaut dich an, bevor er etwas vom Boden aufnimmt. Das ist kein Wunschtraum, sondern machbar. Wir trainieren die Futterfreigabe. Das bedeutet: Alles, was auf dem Boden liegt, ist erst einmal tabu, bis du sagst: „Guten Appetit“. So entsteht eine unsichtbare Verbindung zwischen euch, die im Ernstfall in der Stuttgarter City über Leben und Tod entscheiden kann.

  3. Ein liebevolles, aber klares Abbruchsignal. Das Signal „Pfui“ oder „Nein“ sollte kein Schrei aus Wut sein, sondern ein rettender Anker. Wir bauen dieses Signal so positiv auf, dass dein Welpe gerne stoppt, weil er weiß: „Wenn ich jetzt aufhöre, wartet bei meinem Menschen die größte Belohnung der Welt.“ Wir trainieren das ohne Druck, damit dein Welpe auch in Stresssituationen ansprechbar bleibt.

  4. Realitätscheck: Training unter Stuttgarter Bedingungen. Es ist ein Unterschied, ob wir im Wohnzimmer üben oder im belebten Rosensteinpark, wo es nach Abenteuer und fremdem Essen riecht. Wir müssen die Reize langsam steigern. Nur so wird dein Welpe alltagssicher.

Ich weiß, wie sehr dir die Sicherheit deines kleinen Begleiters am Herzen liegt. Diese tiefe Sorge nehmen wir ernst. In unserem Welpenkurs in Stuttgart begleiten wir dich Schritt für Schritt bei diesem sensiblen Thema, damit du die Spaziergänge wieder ohne ständige Angst genießen kannst. Starte jetzt stressfrei ins Hundeleben:

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Neujahrsvorsätze 2026

Schluss mit Faulheit – Euer Hund hat es verdient!

Hey Hundemenschen!

Das neue Jahr steht vor der Tür und ihr wisst, was das heißt: Vorsätze! Die, die man sowieso wieder bricht. Aber dieses Mal machen wir es anders. Dieses Mal nehmen wir uns Dinge vor, die unseren Hund wirklich glücklich machen – oder uns zumindest vor dem nächsten peinlichen Moment im Park bewahren.

Wir in der Hundeschule Stuttgart haben die besten, ehrlichsten (und ja, leicht ironischen) Vorsätze für euch gesammelt. Denn mal Butter bei die Fische: Es wird Zeit, das Sofa zu verlassen!


1. Vorsatz: Die Leinenführigkeit ist kein Kampfkunst-Duell mehr

Die Realität: Euer Hund sieht einen Hasen (oder nur ein Blatt), und zack – ihr macht unfreiwillig einen 100-Meter-Sprint im Schlamm. Euer Arm sieht aus, als hättet ihr gerade gegen einen Ochsen im Tauziehen verloren.

Der Vorsatz: Ich werde 2026 akzeptieren, dass ich das Problem bin. Und ich werde die Leinenführigkeit nicht mehr als optionalen Trick, sondern als Überlebensstrategie betrachten.

Die Ironie: Euer Hund weiß genau, dass ihr im Unterholz hängen bleibt.

Mach es jetzt richtig: Komm vorbei! Wir zeigen dir in unserer Hundeschule in Stuttgart, wie du mit sanften, aber konsequenten Methoden zum entspannten Spaziergang kommst. Versprochen, du musst danach keine Schmerzmittel mehr nehmen.             


2. Vorsatz: Der Rückruf wird kein „Vielleicht“ mehr

Die Realität: „Komm her, Fiffi! BITTE! Ich hab Wurst! OK, KEINE WURST MEHR! … Oh, er ist weg.“ Und dann die obligatorische Peinlichkeit, wenn Bello zehn Minuten lang die Brotdose der Rentner-Picknickgruppe ausleckt.

Der Vorsatz: Ich trainiere den Rückruf, bis mein Hund denkt, ich sei ein sprechendes Stück Schinken! Und zwar konsequent – nicht nur, wenn es gerade mal in den Zeitplan passt.

Die Ironie: Ohne Rückruf ist dein Hund offiziell dein freischaffender Mitarbeiter im Park.

Mach es jetzt richtig: Ein zuverlässiger Rückruf ist Gold wert und das A und O für Freiheit und Sicherheit. In unseren Kursen in Stuttgart üben wir unter realer Ablenkung. Schluss mit der Scham!


3. Vorsatz: Weniger Instagram, mehr Kopfarbeit   

Die Realität: Euer Hund liegt gelangweilt rum und ihr scrollt. Dann knabbert er aus Langeweile den neuen Designersitz eures Autos an. Überraschung!

Der Vorsatz: Ich biete meinem Hund mehr als nur Bewegung an. Ich fordere ihn geistig – mit Suchspielen, neuen Tricks und Impulskontrolle. Schluss mit der Ausrede, er sei „einfach nur faul“.

Die Ironie: Dein Hund kann dir bald erklären, wie ein Sudoku funktioniert.

Mach es jetzt richtig: Ein ausgelasteter Hund ist ein glücklicher Hund (und ein intaktes Sofa). Wir haben tolle Beschäftigungsideen und Kurse in der Region Stuttgart, die deinen Hund fordern, ohne dich zu überfordern.


4. Vorsatz: Ich bin der Boss – auch mental

Die Realität: Du fragst deinen Hund dreimal, ob er sich hinsetzen kann, bevor du ihm das Futter hinstellst. Er starrt dich an, gähnt theatralisch und du gibst genervt nach. Er hat gewonnen.

Der Vorsatz: Ich werde 2026 zu einem souveränen Anführer, dem man gerne folgt! Das heißt: klare Regeln, keine Diskussionen und vor allem: Konsequenz.

Die Ironie: Dein Hund ist nicht dein Kind. Er ist der Typ, der dich auf dem Spaziergang führt und bestimmt, wann die Pipi-Pause ist.

Mach es jetzt richtig: Führung heißt nicht Härte, sondern Klarheit. Wir helfen dir, in unserer Hundeschule in Stuttgart, eine starke, vertrauensvolle Basis aufzubauen. Das macht das Zusammenleben viel entspannter – versprochen!


🚨 Der Pragmatische Teil: Schluss mit der Ironie!

Hört zu: Diese Vorsätze sind lustig verpackt, aber die Probleme sind real. Wenn ihr euch in einem Punkt wiedergefunden habt, ist das kein Weltuntergang. Es ist der Startschuss, es besser zu machen!

Euer Hund vergisst seine guten Manieren nicht, er hatte sie nie richtig gelernt! Und das ist unsere Verantwortung.

🚀 Jetzt Taten statt Worte: Dein Vorsatz-Fahrplan für Dein Hundetraining in Stuttgart

  1. Vorsatz checken: Welcher Punkt nervt dich am meisten? (Leine, Rückruf, Gehorsam?)

  2. Klicken: Besuche unsere Website und schau dir unsere Kurse an.

  3. Loslegen: Starte dein Training noch diesen Januar in deiner Hundeschule in Stuttgart!

Wir freuen uns darauf, euch und eure Vierbeiner im neuen Jahr auf den Weg zu einem echten Dream-Team zu bringen!

Bereit für den perfekten Start? Alle Infos und Termine zu unserem Kursen findest du hier.

Sozialisierung ohne Stress

Die 5 wichtigsten Begegnungen für deinen Welpen (außerhalb des Hundeparks)

Die Sozialisierungsphase (bis ca. zur 16. Woche) ist die wichtigste Zeit im Leben deines Hundes. Hier wird entschieden, ob er später ein entspannter Begleiter oder ein gestresster Angsthase wird. Meine Meinung ist hier klar und deutlich: Überlasse diese entscheidende Phase nicht dem Zufall oder chaotischen Begegnungen im Hundepark!

  1. Kontrollierte Reizüberflutung: Die Umwelt ist der Schlüssel. Dein Welpe muss alles kennenlernen, was der Alltag in Stuttgart zu bieten hat: Die Straßenbahn, der laute LKW, das Rolltor. Aber im richtigen Abstand! Nicht zum Reiz hingehen, sondern aus sicherer Distanz beobachten. Füttere dabei hochwertige Leckerlis. Fakt ist: Ein Hund assoziiert das Erlebte mit dem Gefühl (Leckerli = geil). So wird Angst vermieden.

  2. Menschen-Vielfalt ist Pflicht. Kindergeschrei, alte Menschen mit Gehhilfen, uniformierte Postboten – dein Welpe muss lernen, dass alle Menschen sicher sind. Wieder gilt: Qualität über Quantität. Kurze, positive Begegnungen sind besser als eine Stunde Chaos. 

  3. Die Sache mit dem Untergrund. Der Welpe muss lernen, dass es nicht nur weiches Gras gibt. Gitterroste, glatte Fliesen, holpriger Kies. Das trainiert seine Balance, sein Körpergefühl und verhindert unnötige Ängste (z. B. vor Treppen).

  4. Die Ruhe-Lektion: Entspannung an fremden Orten. Die wichtigste Lektion ist: Entspannen, auch wenn nichts los ist. Nimm deinen Welpen mit ins Café (draußen), auf den Bahnhof (abseits) oder zu Freunden. Lege seine Decke aus und belohne ihn, wenn er ruhig liegt. Das ist der Grundstein für einen stressfreien Begleiter im Alltag.

  5. Die richtige Hundegruppe (Deine Schule!). Ja, andere Hunde sind wichtig, aber sie müssen passen. Ein großer, rüpelhafter Hund kann deinen Welpen traumatisieren. Das Training in einer kontrollierten Welpenschule stellt sicher, dass die Begegnungen positiv ablaufen und dein Welpe wirklich Sozialkompetenz lernt.

Du hast nur dieses eine, kurze Zeitfenster für die Sozialisierung. Gib deinem Welpen die beste Chance auf ein entspanntes Leben! In unserer Welpenschule Stuttgart schaffen wir kontrollierte, positive Lernerlebnisse. Bereit für den perfekten Start?

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Beißattacken stoppen

Beißattacken stoppen: 5 Sofort-Tipps, wie dein Welpe lernt, seine Zähne richtig zu dosieren

Wir kennen es alle: Der kleine, süße Welpe verwandelt sich in einen winzigen, zähnefletschenden Piranha, der Hände und Füße attackiert. Lass uns direkt sein: Das ist normal, aber es muss sofort kontrolliert werden! Dein Welpe muss lernen, dass Menschenhaut tabu ist. Er muss lernen, seine Beißkraft zu dosieren – die sogenannte Beißhemmung.

  1. Das Aua-Signal: Kopiere seine Geschwister. Im Welpenspiel kommt es vor, dass einer zu fest zubeißt. Die Antwort? Ein lauter, kurzer Schrei des gebissenen Welpen. Das ist das Signal. Wenn dein Welpe zu fest zubeißt, stoße ein kurzes, lautes „Aua!“ aus (nicht wütend, sondern überrascht). Reagiert der kleine Kerl richtig und nimmt sich zurück: weitermachen! Wichtig wenn er sich nicht zurücknimmt: musst du handeln und ihm zeigen, dass sein Verhalten den sofortigen Verlust des Spaßes bedeutet. Denn nur so lernt er die Konsequenz….

  2. Konsequenz: Spiel ist sofort vorbei! Der effektivste Lernerfolg ist der Verlust von Spaß und Aufmerksamkeit. Wenn der Welpe zu fest beißt, ziehst du deine Hände weg, stehst auf und drehst dich wortlos weg. Für 10 bis 15 Sekunden. Er lernt: Feste zubeißen = Spielabbruch. 

  3. Biete eine sichere Alternative an. Sobald er versucht dich in deine Hand zu beißen, bietest du ihm sofort ein geeignetes Spielzeug oder einen Kauartikel an. Du lenkst die Energie auf ein erlaubtes Ziel um. Meine Meinung: Hände sind zum Streicheln und Spielen, aber nicht zum Beißen da.

  4. Achte auf Übermüdung – die Tarnung des Piranhas. Die meisten Beißattacken passieren, weil der Welpe übermüdet ist und nicht weiß, wohin mit seiner Energie. Wenn er „durchdreht“, ist es oft Zeit für ein Nickerchen. Bringe ihn ruhig in seine Box oder an seinen Ruheplatz. Müde Welpen sind grantige Welpen.

  5. Wann ist Schluss mit lustig? Wenn dein Welpe Dich konstant blutig beißt und die Tipps nicht greifen, oder wenn er die Zähne nicht nur im Spiel, sondern aggressiv einsetzt, ist die Zeit reif für die Profis.

 

Die Theorie ist einfach, die Umsetzung im Alltag erfordert das richtige Timing und Konsequenz. In der Welpenschule Stuttgart üben wir die Beißhemmung in Live-Situationen und korrigieren Fehler direkt – Starte jetzt stressfrei ins gemeinsame Leben: Hier geht’s zur Anmeldung für den Welpenkurs!

Die Advents-Challenge ist beendet – Wir stellen unsere 3 Champions vor!

Liebe Community,

Was für eine Challenge! Wir sind überwältigt von der Kreativität, dem Engagement und der Offenheit, mit der ihr unsere 24 Impulse zu Impulskontrolle, nonverbaler Kommunikation und Führen & Folgen umgesetzt habt. Eure Videos waren ein echter Beweis dafür, wie viel Spaß und Mehrwert in diesen kleinen, täglichen Übungen steckt. Vielen Dank an jeden einzelnen Teilnehmer für die Einsendung!

Die Jury hatte es dieses Jahr wirklich schwer – es gab so viele großartige und inspirierende Highlights! Nach langer Beratung haben wir uns aber entschieden: Unsere 3 Advents-Champions sind gefunden.


🥇 Trommelwirbel! Das sind die 3 Gewinner einer Überraschung:     

Wir gratulieren unseren Champions ganz herzlich. Ihr habt uns mit euren Einsendungen nachhaltig beeindruckt.

  1. Silke Schlatt, Wien:

    Die Jury sagt: Silke hat uns mit ihrer humorvollen Umsetzung der ‚5-Sekunden-Regel‘ beeindruckt und gezeigt, wie man unter Druck einen kühlen Kopf bewahrt.

  2. Anna Schmidt, Esslingen:

    Die Jury sagt:  Annas Video zum Thema ‚Führen und Folgen‘ zeigte eine beeindruckende Klarheit in ihrer Haltung und hat das Prinzip perfekt auf ihren Alltag übertragen.

  3.  Tim Berger, Berlin:

    Die Jury sagt:  Tims Reflexion über das Prinzip ‚Mensch im Fokus‘ war sehr persönlich und mutig. Ein echtes Highlight, das zeigt, worum es geht.


📬 Was passiert jetzt?

Alle Gewinner werden von uns heute per E-Mail unter der Adresse info@hundeschule-stuttgart.dekontaktiert, um die Details für den Versand der kleinen Überraschung zu klären. Haltet eure Postfächer im Auge!

Wir hoffen, ihr konntet in diesem Dezember viele neue Fähigkeiten mitnehmen. Bleibt am Ball und macht weiter! Bis zur nächsten Challenge!

Euer Team von Hundeschule Stuttgart