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Körpersprache und Verbindlichkeit

Körpersprache und Verbindlichkeit: Wie dein Hund dich auch im Trubel versteht

Stell dir vor, du stehst am Marienplatz zur Feierabendzeit. Es ist laut, Menschen eilen vorbei, die Stadtbahn quietscht. Du versuchst, deinen Hund zur Ordnung zu rufen, aber deine Stimme geht im Lärm unter. Was passiert? Dein Hund orientiert sich an allem – nur nicht an dir.

Das Problem: In Stresssituationen verlassen sich Hunde kaum auf akustische Signale. Sie scannen unsere Körpersprache. Wenn dein Körper etwas anderes sagt als deine Stimme, entsteht Verwirrung statt Zuverlässigkeit. In diesem Artikel erfährst du, wie du durch klare Signale zum Fels in der Brandung wirst.


1. Visuelle Wesen: Warum dein Hund deinen Körper liest

Hunde kommunizieren primär über Körpersprache. Ein leichtes Vorlehnen, eine angespannte Schulter oder die Richtung deiner Füße – dein Hund registriert das alles lange bevor du das erste Wort ausgesprochen hast. Echte Zuverlässigkeit entsteht, wenn Wort und Körper dieselbe Sprache sprechen. Wer in der Stuttgarter City einen entspannten Hund will, muss lernen, Entspannung und Klarheit auch körperlich auszustrahlen.

2. Die 3 häufigsten Fehler: Wenn dein Körper dein Signal sabotiert 

Oft geben wir unbewusste Signale, die unseren Hund verwirren:

  • Locken statt Führen: Du beugst dich über den Hund (drohend), während du ihn freundlich lockst.

  • Der „Zappel-Modus“: Zu viele kleine Gesten machen dich unglaubwürdig.

  • Fehlender Blickkontakt: Du schaust auf die Ablenkung (den anderen Hund am Feuersee), statt deinem Hund die nötige Orientierung zu geben.

3. Präsenz zeigen: Wie du im Stuttgarter Kessel Raum einnimmst

In einer belebten Stadt wie Stuttgart musst du für deinen Hund die Führung übernehmen. Das hat nichts mit Dominanz zu tun, sondern mit Sicherheit. Durch eine aufrechte Haltung und eine klare Positionierung signalisierst du: „Ich habe die Situation im Griff, du kannst dich auf mich verlassen.“ Das ist die Basis für Zuverlässigkeit unter extremen Reizen.

4. Belohnung & Korrektur: Die körperliche Komponente der Fairness

Körpersprache ist der Schlüssel zu meinem Trainingsansatz:

  • Belohnung: Ein offenes, einladendes Körpersignal verstärkt das positive Gefühl beim Hund massiv.

  • Angepasste Korrektur: Oft reicht ein gezieltes Blockieren oder ein körpersprachliches „Stopp“, um den Fokus des Hundes zurückzuholen. Das ist präzise, lautlos und für den Hund sofort verständlich.

5. Dein Weg zur Meisterschaft: Training in der Realität

Theorie ist gut, Praxis in Stuttgart ist besser. Wir trainieren deine Körpersprache direkt dort, wo sie gebraucht wird: Ob beim Slalom durch die Passanten in der Königstraße oder beim ruhigen Warten im Café im Bohnenviertel.


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Möchtest du lernen, wie du allein durch deine Präsenz für Zuverlässigkeit sorgst? Ohne laute Worte, dafür mit viel Verständnis und klarer Struktur?

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  • Einzelcoaching: Wir analysieren deine Körpersprache im gewohnten Umfeld.

  • Stadttraining: Wir festigen die Zuverlässigkeit unter Realbedingungen im Kessel.

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PS: Schau dir auch meinen letzten Blogartikel zum „Wohnzimmer-Phänomen“ an, um zu verstehen, warum die Umgebung so einen großen Einfluss auf das Lernen hat.

Zuverlässigkeit

Warum dein Hund im Park plötzlich „taub“ ist – und wie du echte Zuverlässigkeit aufbaust

Kennst du das? Zu Hause ist dein Hund ein Musterschüler. Er reagiert sofort, ist aufmerksam und das „Sitz“ klappt blind. Aber kaum stehst du im Stuttgarter Schlossgarten oder triffst im Rotwildpark auf einen Artgenossen, scheint die Verbindung gekappt. Du rufst, du lockst – aber bei deinem Hund kommt nichts an.

Das Problem ist nicht, dass dein Hund dich ignoriert. Das Problem ist die fehlende Zuverlässigkeit unter Reizen. In diesem Artikel erfährst du, warum das „Wohnzimmer-Können“ draußen oft versagt und wie wir in Stuttgart gemeinsam daran arbeiten, dass du dich in jeder Situation auf deinen Hund verlassen kannst.


1. Ortsgebundenes Lernen: Warum Zuverlässigkeit an der Haustür endet

Hunde sind Kontext-Lerner. Für deinen Hund bedeutet „Sitz“ in der Küche: „Wenn ich meinen Hintern auf die warmen Fliesen drücke, gibt es ein Leckerli.“ Draußen auf einer Wiese im Stuttgarter Westen fehlen diese vertrauten Reize. Es riecht nach anderen Hunden, der Asphalt ist rau und die Stadtbahn rattert vorbei. Dein Hund muss erst lernen, dass Zuverlässigkeit keine Frage des Ortes ist. Echte Zuverlässigkeit entsteht erst dann, wenn wir das Training schrittweise in den Alltag exportieren.

2. Körpersprache statt Geschrei: Dein Hund liest dich, bevor er dich hört

Wir Menschen neigen dazu, unsere Hunde „zuzutexten“. Doch gerade unter Ablenkung schaltet der Hund akustische Reize oft ab. Hier setzen wir auf Körpersprache. Ein klarer Blick, eine souveräne Körperausrichtung und eine präsente Energie sind für deinen Hund viel leichter zu deuten als das dritte verzweifelte „Sitz!“.

Wenn deine Körpersprache Ruhe und Entschlossenheit ausstrahlt, gibst du deinem Hund die nötige Orientierung, um zuverlässig zu bleiben.

3. Das System hinter der Verlässlichkeit: Belohnung trifft auf klare Grenzen

Zuverlässigkeit ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis eines klaren Systems:

  • Viel Belohnung: Wir motivieren deinen Hund durch hochwertige Belohnung. Er soll lernen, dass es sich verdammt noch mal lohnt, dir zuzuhören – egal wie spannend der andere Hund gerade ist.

  • Angepasste Korrektur: Zuverlässigkeit bedeutet auch Verbindlichkeit. Wenn dein Hund genau weiß, was zu tun ist, sich aber bewusst dagegen entscheidet, setzen wir eine faire Korrektur. Das ist kein „Bestrafen“, sondern ein liebevolles „Erinnern“ an die gemeinsame Abmachung.

4. Training im Stuttgarter Kessel: Üben, wo das Leben stattfindet

Was nützt ein Training auf einem eingezäunten Platz? Für echte Zuverlässigkeit gehen wir dahin, wo Stuttgart pulsiert. Ob am Feuersee, bei einer Kaffeepause am Marienplatz oder auf den Wanderwegen rund um den Fernsehturm. Wir nutzen die Reize unserer Stadt als Trainingspartner, damit dein Hund lernt, in jeder Umgebung an deiner Seite zu bleiben.

5. Fazit: Mehr Freiheit durch echte Zuverlässigkeit

Ein zuverlässiger Hund bedeutet Lebensqualität. Wenn du weißt, dass dein Hund auch bei Ablenkung reagiert, kannst du den Spaziergang genießen. Zuverlässigkeit ist der Schlüssel zu mehr Freiheit – für dich und deinen Hund.


Möchtest du, dass dein Hund auch am Killesberg zum verlässlichen Begleiter wird? Lass uns das „Wohnzimmer-Phänomen“ gemeinsam beenden.

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  • Frage an dich: In welcher Situation in Stuttgart wünschst du dir am meisten mehr Zuverlässigkeit von deinem Hund? Schreib es mir in die Kommentare!

Geduld am Ende der Leine?

Dein Weg zum entspannten Welpentraining in Stuttgart

Der Einzug eines Welpen ist wie ein Wirbelsturm: voller Energie, extrem süß und manchmal auch ganz schön nervenaufreibend. Ich erinnere mich noch gut an meine eigenen ersten Trainingsstunden. Man hat die Theorie im Kopf, aber der kleine Kerl hat gerade nur Augen für ein vorbeifliegendes Blatt im Rosensteinpark.

In diesem Moment ist Geduld dein wertvollstes Werkzeug. In unserer Hundeschule in Stuttgart sehen wir täglich, dass der Druck, den wir uns selbst machen, oft das größte Hindernis ist. Lass uns gemeinsam schauen, wie du den Stress rausnimmst.


Erwarte keine sofortigen Erfolge: Welpen sind kleine Entdecker

Stell dir vor, du müsstest eine neue Sprache lernen, während dich ständig jemand anstupst und überall bunte Lichter leuchten. Genau so fühlt sich die Welt für einen Welpen an. Besonders in einer belebten Stadt wie Stuttgart – zwischen Stadtbahn-Geräuschen und den vielen Gerüchen im Killesbergpark – ist die Konzentrationsspanne eines Welpen extrem kurz.

Mein Rat: Schraub die Erwartungen runter. Es ist völlig normal, wenn das „Sitz“ heute klappt und morgen vergessen scheint. Dein Welpe lernt nicht linear, sondern in Wellen.

Bleib konsequent: Wiederholung ist der Schlüssel zum Erfolg 

Konsequenz klingt oft streng, ist aber eigentlich das Gegenteil: Sie gibt deinem Hund Sicherheit. Wenn „Nein“ heute „Nein“ bedeutet und morgen „Vielleicht“, verwirrt das den kleinen Kopf.

Hunde lieben Routinen. Egal ob beim Training in der Hundeschule oder beim Üben in der Stuttgarter City: Bleib bei deinen Signalen und Abläufen. Je öfter sich eine positive Erfahrung wiederholt, desto schneller festigt sich das Verhalten.

Feiere kleine Erfolge: Jeder Fortschritt zählt

Wir neigen dazu, nur das große Ziel zu sehen – den perfekt abrufbaren Hund. Aber der Weg dorthin besteht aus tausend kleinen Siegen.

  • Dein Welpe hat dich kurz angeschaut, obwohl ein anderer Hund vorbeigegangen ist? Super!

  • Er hat 30 Sekunden ruhig gewartet, während du am Kiosk einen Espresso getrunken hast? Ein riesiger Erfolg!

Diese kleinen Momente sind der Treibstoff für deine Geduld. Wenn du dich über die Fortschritte freust, überträgt sich diese positive Energie direkt auf deinen Hund.


Fazit: Training in Stuttgart genießen

Welpentraining ist kein Sprint, sondern ein gemeinsamer Spaziergang. Atme tief durch, wenn es mal nicht perfekt läuft. Wir in Stuttgart haben so viele tolle Orte, um gemeinsam zu wachsen – nutze die Zeit, um eine Bindung aufzubauen, die ein Leben lang hält.

Brauchst du Unterstützung beim Training in Stuttgart?

Komm gerne bei uns in der Hundeschule vorbei. Wir zeigen dir nicht nur, wie dein Hund lernt, sondern auch, wie du selbst dabei entspannt bleibst.

Warum Hundebegegnungen abends so oft eskalieren

💥 Rudi im Halbdunkel: Warum Hundebegegnungen abends so oft eskalieren und wie du die Kurve kriegst!

Du gehst abends entspannt mit deinem Hund Gassi, siehst in der Ferne einen Schatten näherkommen – und zack! – dein Hund schaltet auf Angriff. Viele Hunde, die tagsüber noch halbwegs entspannt mit Artgenossen umgehen, reagieren in der Dämmerung über.

Der Grund ist simpel: Im Halbdunkel bricht die klare Kommunikation zusammen. Deine Hundeschule Stuttgart erklärt, warum Begegnungen abends eskalieren und wie du mit präziser Halsbandführung die Kontrolle behältst.

1. Das Missverständnis: Wenn Körpersprache verschwimmt     

Hunde kommunizieren über extrem feine Signale (Blick, Haltung, Lefzen). Die Dämmerung macht diese Signale quasi unlesbar.

  • Unsicherheit entsteht: Dein Hund kann den herannahenden Artgenossen nicht klar einschätzen (Ist er freundlich? Ist er angespannt? Ist er groß oder klein?).

  • Impulsive Reaktion: Unsicherheit führt oft zu Meideverhalten oder offensivem Bellen („Angriff ist die beste Verteidigung“), um den unbekannten Reiz auf Distanz zu halten.

  • Der Dominoeffekt: Der andere Hund kann die verschwommene Kommunikation ebenfalls nicht deuten und reagiert seinerseits defensiv oder gereizt.

2. Die Rolle des Halters: Die Anspannung eskaliert

Du hast schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn du in der Dämmerung einen anderen Hund siehst, spannst du dich unweigerlich an.

  • Die Anspannung übertrag sich sofort auf die Leine und das Halsband – und damit auf deinen Hund. Du bestätigst ihm: „Achtung! Das ist eine kritische Situation!“

  • Deine Souveränität ist der Puffer: Nur wenn du äußerlich und innerlich ruhig bleibst, signalisierst du: „Das ist meine Baustelle, alles in Ordnung.“

✅ Die Blickumlenkung: Dein Steuerungsinstrument am Halsband

Du musst deinen Hund trainieren, in der kritischen Distanz den Fokus von Rudi auf dich zu lenken, bevor er in den Tunnelblick gerät.

Tipp für deine Führung: Übe die „Blickumlenkung“. Siehst du in der Dämmerung einen Hund näherkommen:

  1. Nimm den Hund wahr und bleibe entspannt.

  2. Sprich deinen Hund an und drehe dich leicht von der Begegnung weg.

  3. Gib einen klaren Impuls am Halsband und verlange ein alternatives Verhalten (z. B. „Schau mich an!“). Belohne sofort, wenn der Blickkontakt kurz zu dir kommt – lange bevor er den anderen Hund anbellt.


🚀 Sicherheit in der Nacht: Übung macht den souveränen Meister

Nur durch gezielte Praxis in der Dämmerung kannst du lernen, die Mikro-Signale deines Hundes und deine eigene Körperspannung zu managen.

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Mythos Welpenschutz

Achtung, Falle! Der Welpenschutz-Mythos: Warum du deinen Welpen nicht zu jedem fremden Hund lassen darfst

Meine Meinung ist hier knallhart: Vergiss bitte sofort alles, was du jemals über den „Welpenschutz“ gegenüber fremden Hunden gehört hast. Dieser Mythos ist nämlich nicht nur schlichtweg falsch, sondern in einer Stadt wie Stuttgart sogar brandgefährlich! Ein Großteil der Traumata entsteht heutzutage nur deshalb, weil Besitzer fälschlicherweise davon ausgehen, dass erwachsene, fremde Hunde grundsätzlich nett zu Welpen sind. Doch das sind sie eben nicht.

Doch was bedeutet „Welpenschutz“ eigentlich wirklich?

Tatsächlich ist der Welpenschutz ein rein innerfamiliäres Phänomen. Er gilt ausschließlich gegenüber der eigenen Mutter und den Geschwistern, damit der Welpe dort in Ruhe lernen kann, ohne direkt getötet zu werden. Fremde, nicht verwandte Hunde haben hingegen keinerlei Verpflichtung, deinen Welpen zu schützen.

Die Gefahr im Stuttgarter Alltag

Viele erwachsene Stadthunde sind durch den Lärm und die Enge oft selbst gestresst, territorial oder gesundheitlich eingeschränkt. Wenn dann ein stürmischer Welpe unaufgefordert in deren

Sozialspiel unter Welpen -Sozialisierung in der Welpenschule Stuttgart

Sozialspiel unter Welpen -Sozialisierung in der Welpenschule Stuttgart

   Individualdistanz platzt, wird er häufig scharf zurechtgewiesen. Infolgedessen hast du am Ende einen verängstigten, traumatisierten Hund an der Leine.

Qualität vor Quantität: 

Warum weniger oft mehr ist Dein Welpe braucht keine Masse, sondern kontrollierte Kontakte zu souveränen Hunden. Falls du also unsicher bist, ob ein entgegenkommender Hund geeignet ist, solltest du unbedingt Abstand halten. Denn während jeder positive Kontakt Vertrauen aufbaut, wirft dich jeder negative Rückschlag um Wochen im Training zurück.

Sicherheit durch Profis

Da du die Hunde auf der Straße niemals einschätzen kannst, benötigst du eine sichere Umgebung. Genau hier kommt unsere Welpenschule ins Spiel. Zudem sorgen wir für angeleitete soziale Kontakte zu passenden Artgenossen.

Überlasse die wichtigste Phase im Hundeleben nicht dem Zufall! In unserer Welpenschule in Stuttgart wählen wir die Spielpartner bewusst aus, sodass dein Welpe wirklich Sozialkompetenz lernt.

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Geister im Gebüsch

Warum dein Hund in der Stuttgarter Dämmerung „spinnt“

Kennst du das? Tagsüber läuft dein Hund entspannt an der Königstraße entlang, aber kaum bricht die Dämmerung über dem Kessel ein, wird der harmlose Müllcontainer in Stuttgart-Süd plötzlich zum gefährlichen Monster. Dein Hund knurrt, fixiert oder bellt Dinge an, die er eigentlich kennt.

Nein, dein Hund sieht keine Gespenster – er sieht nur einfach anders als du.

Die Biologie: Warum Schatten für Hunde „wachsen“

Hunde sind uns visuell in der Dämmerung eigentlich überlegen. Dank des Tapetum Lucidum (einer reflektierenden Schicht im Auge) nutzen sie das Restlicht optimal aus. Aber:

  • Kontraste statt Details: Hunde sehen Bewegungen exzellent, aber Details und Tiefenschärfe leiden im Dunkeln. Ein flatternder Müllsack wird so zur Bedrohung.

  • Die „Grusel-Lücke“: Wenn das Auge nicht mehr präzise liefern kann, füllt das Gehirn die Lücke oft mit Unsicherheit. Besonders in einer Stadt wie Stuttgart, wo Lichtkegel von Straßenlaternen und tiefe Schatten der Staffeln hart aufeinandertreffen, ist das Schwerstarbeit für den Hundekopf.

3 Strategien für entspanntes Gassi im Dunkeln       

  1. Nicht korrigieren, sondern führen: Wenn dein Hund etwas fixiert, schimpfe nicht. Das bestätigt ihm nur, dass die Situation stressig ist. Geh einen Bogen oder lade ihn ein, das „Objekt“ gemeinsam mit dir (ruhig!) zu erkunden.

  2. Licht als Anker: Eine gute Taschenlampe hilft nicht nur dir. Ein gezielter Lichtstrahl auf das gruselige Objekt nimmt oft sofort den Schrecken, weil die Konturen klar werden.

  3. Die eigene Körpersprache: Wir Menschen werden im Dunkeln oft selbst unsicher oder starr. Dein Hund spürt das sofort über die Leine. Atme tief durch und lauf souverän weiter.

Sicherheit trainieren beim Night Social Walk

Es ist eine Sache, das theoretisch zu wissen – es ist eine andere, es im belebten Stuttgart umzusetzen. Wenn dein Hund in der Dunkelheit zur Nervosität neigt, ist mein Night Social Walk Stuttgart die beste Therapie.

In der Gruppe lernt dein Hund, dass andere Hunde und Menschen auch im Halbdunkel keine Gefahr darstellen. Wir trainieren Gelassenheit an Orten wie dem Marienplatz oder im Schlossgarten, wo Licht und Schatten sich ständig abwechseln.

Mach Schluss mit der Gruselstunde!

Lerne, die Körpersprache deines Hundes im Dunkeln zu lesen und ihm echte Sicherheit zu geben.

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Vom Malheur zum Erfolg

Die goldene Routine für einen stubenreinen Hund

Hand aufs Herz: Wie oft bist du heute schon mit dem Wischtuch durch die Wohnung gerannt? Es ist völlig okay, wenn du dich erschöpft fühlst. Wir alle kennen das Gefühl, wenn man gerade draußen war, wieder reinkommt und der Welpe sich direkt auf dem Teppich erleichtert.

Aber atme tief durch: Dein Welpe macht das nicht, um dich zu ärgern. Er versteht den Unterschied zwischen „drinnen“ und „draußen“ noch nicht. Wir zeigen ihm den Weg – mit Liebe, Geduld und einem klaren Plan.

Die „Goldene Regel“ der Zeitpunkte.

Dein Welpe muss immer raus, wenn eines dieser drei Dinge passiert ist:

Direkt nach dem Schlafen (auch nach dem Nickerchen!).

Direkt nach dem Fressen oder Trinken.

Direkt nach einer Spieleinheit. Zusätzlich gilt bei ganz jungen Hunden: Alle 1,5 bis 2 Stunden geht es vor die Tür – egal ob er muss oder nicht. In Stuttgart heißt das oft: Schnell in den Park oder zur nächsten Grünfläche!

Lerne die „Welpen-Zeichensprache“

 Bevor es passiert, zeigen die meisten Welpen es an: Sie werden unruhig, fangen an im Kreis zu laufen oder intensiv am Boden zu schnüffeln. Das ist dein Startsignal! Schnapp dir deinen Hund (ruhig, aber zügig) und trag ihn nach draußen. Das Tragen unterbricht oft den Reflex, weil Welpen ihr „Nest“ instinktiv nicht beschmutzen wollen.                                 

Draußen ist Party, drinnen ist Ruhe

 Wenn dein Welpe draußen sein Geschäft macht: Feiere ihn! Sei die peinlichste Person in deiner Stuttgarter Nachbarschaft. Lob ihn überschwänglich, gib ihm ein besonderes Leckerli. Er soll verstehen: „Draußen Pipi machen ist das Beste, was ich tun kann!“

Der „Ups-Moment“: Wenn es doch passiert

 Passiert ein Malheur in der Wohnung: Bitte niemals schimpfen oder gar die Nase hineintunken! Das ist veraltetes, grausames Wissen und schadet eurer Bindung massiv. Wenn du ihn inflagranti erwischt, sag ein ruhiges „Nein“ oder „Hoppla“, trag ihn sofort raus und lob ihn dort weiter, falls noch etwas kommt. Wenn du es erst später findest: Kommentarlos wegwischen. Er kann die Strafe rückwirkend nicht verknüpfen.

Die Nachtschicht überstehen

 Damit die Nacht entspannter wird, begrenze seinen Schlafplatz (z. B. mit einer Box neben deinem Bett). Da Hunde ihren Schlafplatz sauber halten wollen, wird er sich bemerkbar machen (winseln, scharren), wenn er muss. So wachst du rechtzeitig auf, bevor es zu spät ist.

Stubenreinheit ist oft eine Frage der Routine und des richtigen Timings. In unserem Welpenkurs in Stuttgart besprechen wir individuelle Lösungen für deinen Alltag und geben dir die Sicherheit, die du in dieser anstrengenden Phase brauchst.

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Nachtsicht und Radar-Ohren

🌌  Wie die Dämmerung die Sinne deines Hundes manipuliert – und wie du das entzerrst!

Dein Hund ist abends nicht verrückt, er sieht die Welt einfach anders! Viele Hundebesitzer in Stuttgart sind frustriert, wenn der Hund im Halbdunkel plötzlich überreagiert. Wir schieben es auf den Instinkt, aber die Biologie spielt eine noch viel größere Rolle. Dein Hund wird nicht nur wachsamer – seine Sinneswahrnehmung wird massiv verschoben.

Hier erfährst du, wie die Dämmerung die Sinne deines Hundes manipuliert und wie du ihn souverän unterstützen kannst.

1. Das sehen die „Radar-Augen“ wirklich

Dank des Tapetum Lucidum – der reflektierenden Schicht hinter der Netzhaut – und einer Überzahl an Stäbchen (zuständig für Hell-Dunkel) sehen Hunde bei wenig Licht deutlich besser als wir. Der Preis? Sie sehen weniger Details.                 

  • Der Effekt: Dein Hund nimmt Bewegung und Kontrast extrem gut wahr, aber das bewegte Objekt (z. B. ein flatternder Regenschirm) wird nicht klar als das identifiziert, was es tagsüber war.

  • Die Reaktion: Unklare Reize werden oft als potenzielle Gefahr interpretiert. Der Impuls? Bellen oder losspurten.

2. Der „Sound-Effekt“: Wenn Geräusche isoliert werden

Tagsüber herrscht der große Geräuschteppich der Stadt. Abends? Stille.

  • Die Manipulation: Fällt der Hintergrundlärm weg, werden einzelne Geräusche (ein Schritt, ein Rascheln im Gebüsch) plötzlich isolierter und lauter wahrgenommen.

  • Die Folge: Was tagsüber ignoriert wurde, wird nachts zum Alarm. Dein Hund fühlt sich wie ein Wächter mit überempfindlichen Ohren.

✅ Die Identifikations-Übung: Entzerre die Wahrnehmung

Du musst deinem Hund helfen, seine Sinneseindrücke neu zu verknüpfen. Das geht nur durch gezieltes Training und deine Souveränität.

Tipp für deine Führung: Übe tagsüber die „Identifikations-Übung“. Gehe mit deinem Hund zu einem unbekannten, unheimlichen Objekt (z. B. einem Baustellenschild), halte ihn kurz am Halsband, geh souverän hin, knie dich hin und untersuche es. Belohne ihn, wenn er ruhig schnüffelt. Er lernt: Unbekannt = Harmlos, wenn der Mensch dabei ist. Diese Verknüpfung kann er abends abrufen, wenn die Sicht schlechter wird.


🚀 Die nächste Stufe: Vom Wissen zur Praxis

Wissen über die Sinne ist gut, aber die souveräne Führung am Halsband unter realen Bedingungen ist entscheidend. Nur in der Praxis lernst du, die Reaktion deines Hundes im Sekundenbruchteil zu erkennen und mit deinem klaren Impuls zu unterbinden.

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Nase an, Augen aus

Warum die Dämmerung die beste Zeit für dein Hundetraining in Stuttgart ist

Sobald die Sonne hinter dem Stuttgarter Kessel verschwindet, schalten viele Hundehalter in den „Schnell-fertig-werden-Modus“. Kurze Runde um den Block, Hauptsache das Geschäft ist erledigt.

Meiner Meinung nach verschenkst du damit das größte Potenzial des Tages. Wenn die visuellen Reize abnehmen, wird dein Hund zur Hochleistungs-Spürnase. Die Dämmerung ist keine Ausrede für Langeweile, sondern die perfekte Bühne für fokussiertes Training.

Der biologische Vorteil: Fokus durch weniger Ablenkung 

Tagsüber sieht dein Hund im Rosensteinpark jedes Eichhörnchen und jeden Radfahrer auf 200 Meter Entfernung. Das stresst und lenkt ab. In der Dunkelheit schrumpft der visuelle Radius. Dein Hund ist gezwungen, sich mehr auf seine Nase und – noch wichtiger – auf dich zu verlassen.

3 Ideen für dein Dämmerungs-Abenteuer in Stuttgart

  1. Die „verlorene“ Belohnung: Suchspiele auf den Stuttgarter Staffeln. Die Stufen bieten perfekte Versteckmöglichkeiten für Leckerlis oder das Lieblingsspielzeug. Dein Hund muss im Dunkeln präzise arbeiten, statt nur mit den Augen zu „scannen“.

  2. Blindes Vertrauen (Orientierungstraining): Nutze die Ruhe in Gebieten wie dem Kräherwald. Lass deinen Hund kleine Hindernisse (Baumstämme, Bänke) überwinden, wobei er sich rein auf deine Körpersprache und Stimme verlässt.

  3. Der Super-Rückruf: Im Dunkeln ist die Distanz zwischen euch gefühlt größer. Nutze das für ein intensives Rückruftraining mit einer hellen Pfeife oder einem speziellen Wort. Die Belohnung muss in der Dunkelheit doppelt so gut sein wie tagsüber!

Vom einsamen Schnüffeln zum Team-Erfolg

Kreativität im Dunkeln ist super, aber unter kontrollierter Ablenkung macht es erst richtig Sinn. Wenn du keine Lust mehr hast, allein durch die dunklen Gassen zu schleichen, ist mein Night Social Walk Stuttgart genau das Richtige für dich.

Wir trainieren dort genau diese Situationen: Fokus halten, wenn andere Hunde dabei sind, entspannt bleiben bei Flutlicht und Schatten und die gemeinsame Zeit in der Gruppe genießen.

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Decken-Training

Runterkommen ist lernbar: Decken-Training – Der Ruheort für deinen Welpen (Überall anwendbar)

Das ist mein wichtigster Tipp für entspannte Hundebesitzer:

Ruhe ist kein Zustand, der automatisch eintritt, sondern ein Kommando, das dein Welpe lernen muss. Gerade bei den aktiven Rassen ist es essenziell, dass sie wissen: Hier ist Pause, hier muss ich nicht aufpassen. Das Decken-Training ist der Schlüssel zu einem Alltags-Held, den du überallhin mitnehmen kannst (Café, Freunde, Urlaub).

  1. Die Decke aufladen: Ruhe = Jackpot. Deine Trainingsdecke muss das positivste und langweiligste Objekt im Haushalt werden. Lege sie aus und füttere den Welpen darauf. Gib ihm dort seine hochwertigen Kauartikel. Entferne die Decke, wenn das Positive vorbei ist. Er soll die Decke sofort mit Ruhe assoziieren. 

  2. Das magische Wort: Dein Ruhe-Kommando. Sobald dein Welpe auf der Decke liegt, sagst du dein Ruhe-Kommando (z. B. „Decke“ oder „Ruhig“). Belohne ihn für jeden entspannten Moment auf der Decke. Am Anfang nur 5 Sekunden, dann 10. Bleibe in der Nähe.

  3. Die Ausweitung: Von der Couch ins Café. Ist das Kommando zu Hause sicher, nimmst du die Decke mit! Lege sie in den Garten, zum Nachbarn, in ein ruhiges Eck im Café in Stuttgart. Der Welpe lernt: Wo diese Decke liegt, ist meine Ruhezone. Das ist ein fantastischer Anker in ungewohnter Umgebung und wirkt Wunder bei der Stressreduktion.

  4. Dauer steigern: Der Weg zum Dauerlieger. Erhöhe die Zeit schrittweise und vor allem: Belohne nicht nur das Hinlegen, sondern das Liegenbleiben! Wir wollen keinen „Husch-Husch“-Hund, der aufspringt, sobald die Belohnung da ist.

Das Decken-Training ist das Fundament für einen stressfreien Alltag in der Stadt. Wir üben dieses Kommando in unserer Welpenschule Stuttgart gezielt unter leichter Ablenkung, damit du später wirklich überall entspannt Pause machen kannst – vom Biergarten bis zum Tierarzt.

Bereit für den perfekten Start? Alle Infos und Anmeldung zu unserem Welpentraining findest du hier!