Warum Hundebegegnungen abends so oft eskalieren
💥 Rudi im Halbdunkel: Warum Hundebegegnungen abends so oft eskalieren und wie du die Kurve kriegst!
Du gehst abends entspannt mit deinem Hund Gassi, siehst in der Ferne einen Schatten näherkommen – und zack! – dein Hund schaltet auf Angriff. Viele Hunde, die tagsüber noch halbwegs entspannt mit Artgenossen umgehen, reagieren in der Dämmerung über.
Der Grund ist simpel: Im Halbdunkel bricht die klare Kommunikation zusammen. Deine Hundeschule Stuttgart erklärt, warum Begegnungen abends eskalieren und wie du mit präziser Halsbandführung die Kontrolle behältst.
1. Das Missverständnis: Wenn Körpersprache verschwimmt 
Hunde kommunizieren über extrem feine Signale (Blick, Haltung, Lefzen). Die Dämmerung macht diese Signale quasi unlesbar.
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Unsicherheit entsteht: Dein Hund kann den herannahenden Artgenossen nicht klar einschätzen (Ist er freundlich? Ist er angespannt? Ist er groß oder klein?).
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Impulsive Reaktion: Unsicherheit führt oft zu Meideverhalten oder offensivem Bellen („Angriff ist die beste Verteidigung“), um den unbekannten Reiz auf Distanz zu halten.
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Der Dominoeffekt: Der andere Hund kann die verschwommene Kommunikation ebenfalls nicht deuten und reagiert seinerseits defensiv oder gereizt.
2. Die Rolle des Halters: Die Anspannung eskaliert
Du hast schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn du in der Dämmerung einen anderen Hund siehst, spannst du dich unweigerlich an.
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Die Anspannung übertrag sich sofort auf die Leine und das Halsband – und damit auf deinen Hund. Du bestätigst ihm: „Achtung! Das ist eine kritische Situation!“
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Deine Souveränität ist der Puffer: Nur wenn du äußerlich und innerlich ruhig bleibst, signalisierst du: „Das ist meine Baustelle, alles in Ordnung.“
✅ Die Blickumlenkung: Dein Steuerungsinstrument am Halsband
Du musst deinen Hund trainieren, in der kritischen Distanz den Fokus von Rudi auf dich zu lenken, bevor er in den Tunnelblick gerät.
Tipp für deine Führung: Übe die „Blickumlenkung“. Siehst du in der Dämmerung einen Hund näherkommen:
Nimm den Hund wahr und bleibe entspannt.
Sprich deinen Hund an und drehe dich leicht von der Begegnung weg.
Gib einen klaren Impuls am Halsband und verlange ein alternatives Verhalten (z. B. „Schau mich an!“). Belohne sofort, wenn der Blickkontakt kurz zu dir kommt – lange bevor er den anderen Hund anbellt.
🚀 Sicherheit in der Nacht: Übung macht den souveränen Meister
Nur durch gezielte Praxis in der Dämmerung kannst du lernen, die Mikro-Signale deines Hundes und deine eigene Körperspannung zu managen.
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