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Leinentraining für Welpen

So vermeidest du das Ziehen auf Stuttgarts Straßen (Der 5-Minuten-Trick)

Leinenführigkeit ist in Stuttgart keine Kür, sondern Pflicht. Auf den belebten Straßen, im Park oder am Neckar brauchst du einen Welpen, der sich an dir orientiert und nicht wie ein kleiner Presslufthammer in die Leine hängt. Meine Meinung: Wenn du jetzt das Ziehen tolerierst, hast du später einen ausgewachsenen Hund, der dich täglich ärgert und dir die Schulter ruiniert. Wir starten sofort richtig!

  1. Die Ausrüstung: Zwei Werkzeuge für zwei Zwecke. Um Deinem Welpen die Regeln an der Leine klar zu vermitteln, arbeiten wir mit einer klaren Unterscheidung. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Training und z.B. einem entspannten Familienausflug:

    • Das Halsband (Das Trainingswerkzeug): Das Halsband ist dein primäres Instrument, um die lockere Leine und das gezielte Fußgehen zu trainieren. Hier musst du 100 % konsequent sein. Dein Welpe lernt: Nur wenn das Halsband entspannt am Hals hängt, geht es weiter oder gibt es eine Belohnung. Dieser hohe Fokus ist für den Lernerfolg entscheidend, da das Halsband direkt als Signal für Konzentration dient.

    • Das Brustgeschirr (Der Sicherheitsanker): Ein gut sitzendes Brustgeschirr ist optimal für alle alltäglichen Situationen (z. B. auf Wanderungen oder bei Familienausflügen in Stuttgart). in denen der Mensch nicht immer konsequent sein kann oder will – es ist seine „Freizeit“-Ausrüstung.

     

  2. Der 5-Minuten-Fokus: Kurz und intensiv. Halte die Übungseinheiten sehr kurz. 5 Minuten volle Konzentration sind besser als 30 Minuten frustriertes Zerren. Gehe 5 Minuten, belohne jeden Moment der lockeren Leine, und dann darf er Welpe sein (schnüffeln, entdecken).
  3. Der „Baum-Trick“: Die sofortige Konsequenz. Dies ist der wichtigste Tipp: Sobald dein Welpe in die Leine spannt und zieht, bleibst du sofort wie ein Baum stehen. Rede nicht, zerre nicht, schimpfe nicht. Warte, bis der Welpe merkt, dass er durch Ziehen nicht weiterkommt und die Leine lockert. Erst wenn die Leine locker ist, gehst du weiter. Fakt ist: Nur wenn er durch seine eigene Entspannung (Lockern der Leine) das Weiterkommen auslöst, lernt er die Regel.

  4. Der Blickkontakt-Jackpot. Belohne nicht nur die lockere Leine, sondern jeden freiwilligen Blickkontakt, den dein Welpe zu dir aufnimmt. Damit machst du dich zum Mittelpunkt der Welt und er hält den Kontakt, statt nur nach vorne zu stürmen.

Der Alltag in Stuttgart ist voller Ablenkungen (Jogger, Tauben, Gerüche). Das ist die härteste Prüfung für die Leinenführigkeit. In unserem Welpenkurs in Stuttgart trainieren wir unter kontrollierter Ablenkung, damit du und dein Welpe auch im Stadtgetümmel entspannt bleiben.

Starte jetzt stressfrei ins Hundeleben: Hier geht’s zur Anmeldung für den Welpenkurs!

Welpe alleine lassen

Welpe soll Alleine bleiben lernen: Der 3-Schritte-Plan für einen entspannten Welpen (kein Weinen!)

Meine Meinung ist hier eindeutig: Wer das Alleinbleiben nicht sauber aufbaut, riskiert später massive Probleme mit Trennungsangst. Das ist kein Zufall, sondern Training! Ein Welpe, der weint, hat keinen Fehler, er hat nur Angst, weil sein Rudel ihn allein lässt. Wir müssen ihm zeigen, dass er sicher ist, auch wenn du kurz weg bist.

  1. Schritt 1: Der Ruheanker – Die Decke als Wohlfühlzone. Bevor du überhaupt daran denkst, die Tür hinter dir zuzumachen, muss dein Welpe gelernt haben, dass sein Liegeplatz (Decke oder Box) ein Ort der maximalen Entspannung ist. Füttere dort, gib ihm die besten Kauartikel nur dort, und übe das Decken-Training (siehe How-To 6). Er muss auf seiner Decke zur Ruhe kommen, auch wenn du im Raum bist. Das ist die Basis.       

  2. Schritt 2: Die Mikrosekunden-Übung – Aufbau ohne Drama. Beginne winzig. Stehe auf, gehe einen Schritt weg, und komm sofort zurück (bevor er reagieren kann). Dann gehe zur Tür und komm sofort zurück. Erst wenn das klappt, machst du die Tür einen Spalt auf und wieder zu. Die Schlüsselübung ist: Die Tür geht zu, aber du bist schon zurück, bevor der Welpe merkt, dass er allein ist. Steigere die Dauer von 5 Sekunden auf 15, dann auf 30, maximal eine Minute.

  3. Schritt 3: Die unspektakuläre Abschieds- und Begrüßungsroutine. Ein häufiger Fehler ist die große Abschieds- und Rückkehr-Show. Das heizt die Emotionen nur an! Verabschiede dich unspektakulär: Kein „Ach, mein Baby, ich bin gleich wieder da!“. Beim Heimkommen: Ignoriere ihn kurz, bis er sich beruhigt hat. Erst wenn er entspannt ist, bekommt er eine ruhige Begrüßung. Fakt ist: Normalität signalisiert Sicherheit.

Die Theorie ist machbar, aber im Ernstfall sind Emotionen und das Timing alles entscheidend. Wir beobachten in unserer Welpenschule Stuttgart die Körpersprache deines Welpen und korrigieren in Live-Situationen, damit er das Alleinbleiben stressfrei lernt.

 Hier findest Du die aktuellen Termine für den nächsten Welpenkurs!