Deinen Alltag mit Hund in vollen Zügen genießen

Warum Hundebegegnungen abends so oft eskalieren

💥 Rudi im Halbdunkel: Warum Hundebegegnungen abends so oft eskalieren und wie du die Kurve kriegst!

Du gehst abends entspannt mit deinem Hund Gassi, siehst in der Ferne einen Schatten näherkommen – und zack! – dein Hund schaltet auf Angriff. Viele Hunde, die tagsüber noch halbwegs entspannt mit Artgenossen umgehen, reagieren in der Dämmerung über.

Der Grund ist simpel: Im Halbdunkel bricht die klare Kommunikation zusammen. Deine Hundeschule Stuttgart erklärt, warum Begegnungen abends eskalieren und wie du mit präziser Halsbandführung die Kontrolle behältst.

1. Das Missverständnis: Wenn Körpersprache verschwimmt     

Hunde kommunizieren über extrem feine Signale (Blick, Haltung, Lefzen). Die Dämmerung macht diese Signale quasi unlesbar.

  • Unsicherheit entsteht: Dein Hund kann den herannahenden Artgenossen nicht klar einschätzen (Ist er freundlich? Ist er angespannt? Ist er groß oder klein?).

  • Impulsive Reaktion: Unsicherheit führt oft zu Meideverhalten oder offensivem Bellen („Angriff ist die beste Verteidigung“), um den unbekannten Reiz auf Distanz zu halten.

  • Der Dominoeffekt: Der andere Hund kann die verschwommene Kommunikation ebenfalls nicht deuten und reagiert seinerseits defensiv oder gereizt.

2. Die Rolle des Halters: Die Anspannung eskaliert

Du hast schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn du in der Dämmerung einen anderen Hund siehst, spannst du dich unweigerlich an.

  • Die Anspannung übertrag sich sofort auf die Leine und das Halsband – und damit auf deinen Hund. Du bestätigst ihm: „Achtung! Das ist eine kritische Situation!“

  • Deine Souveränität ist der Puffer: Nur wenn du äußerlich und innerlich ruhig bleibst, signalisierst du: „Das ist meine Baustelle, alles in Ordnung.“

✅ Die Blickumlenkung: Dein Steuerungsinstrument am Halsband

Du musst deinen Hund trainieren, in der kritischen Distanz den Fokus von Rudi auf dich zu lenken, bevor er in den Tunnelblick gerät.

Tipp für deine Führung: Übe die „Blickumlenkung“. Siehst du in der Dämmerung einen Hund näherkommen:

  1. Nimm den Hund wahr und bleibe entspannt.

  2. Sprich deinen Hund an und drehe dich leicht von der Begegnung weg.

  3. Gib einen klaren Impuls am Halsband und verlange ein alternatives Verhalten (z. B. „Schau mich an!“). Belohne sofort, wenn der Blickkontakt kurz zu dir kommt – lange bevor er den anderen Hund anbellt.


🚀 Sicherheit in der Nacht: Übung macht den souveränen Meister

Nur durch gezielte Praxis in der Dämmerung kannst du lernen, die Mikro-Signale deines Hundes und deine eigene Körperspannung zu managen.

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Geister im Gebüsch

Warum dein Hund in der Stuttgarter Dämmerung „spinnt“

Kennst du das? Tagsüber läuft dein Hund entspannt an der Königstraße entlang, aber kaum bricht die Dämmerung über dem Kessel ein, wird der harmlose Müllcontainer in Stuttgart-Süd plötzlich zum gefährlichen Monster. Dein Hund knurrt, fixiert oder bellt Dinge an, die er eigentlich kennt.

Nein, dein Hund sieht keine Gespenster – er sieht nur einfach anders als du.

Die Biologie: Warum Schatten für Hunde „wachsen“

Hunde sind uns visuell in der Dämmerung eigentlich überlegen. Dank des Tapetum Lucidum (einer reflektierenden Schicht im Auge) nutzen sie das Restlicht optimal aus. Aber:

  • Kontraste statt Details: Hunde sehen Bewegungen exzellent, aber Details und Tiefenschärfe leiden im Dunkeln. Ein flatternder Müllsack wird so zur Bedrohung.

  • Die „Grusel-Lücke“: Wenn das Auge nicht mehr präzise liefern kann, füllt das Gehirn die Lücke oft mit Unsicherheit. Besonders in einer Stadt wie Stuttgart, wo Lichtkegel von Straßenlaternen und tiefe Schatten der Staffeln hart aufeinandertreffen, ist das Schwerstarbeit für den Hundekopf.

3 Strategien für entspanntes Gassi im Dunkeln       

  1. Nicht korrigieren, sondern führen: Wenn dein Hund etwas fixiert, schimpfe nicht. Das bestätigt ihm nur, dass die Situation stressig ist. Geh einen Bogen oder lade ihn ein, das „Objekt“ gemeinsam mit dir (ruhig!) zu erkunden.

  2. Licht als Anker: Eine gute Taschenlampe hilft nicht nur dir. Ein gezielter Lichtstrahl auf das gruselige Objekt nimmt oft sofort den Schrecken, weil die Konturen klar werden.

  3. Die eigene Körpersprache: Wir Menschen werden im Dunkeln oft selbst unsicher oder starr. Dein Hund spürt das sofort über die Leine. Atme tief durch und lauf souverän weiter.

Sicherheit trainieren beim Night Social Walk

Es ist eine Sache, das theoretisch zu wissen – es ist eine andere, es im belebten Stuttgart umzusetzen. Wenn dein Hund in der Dunkelheit zur Nervosität neigt, ist mein Night Social Walk Stuttgart die beste Therapie.

In der Gruppe lernt dein Hund, dass andere Hunde und Menschen auch im Halbdunkel keine Gefahr darstellen. Wir trainieren Gelassenheit an Orten wie dem Marienplatz oder im Schlossgarten, wo Licht und Schatten sich ständig abwechseln.

Mach Schluss mit der Gruselstunde!

Lerne, die Körpersprache deines Hundes im Dunkeln zu lesen und ihm echte Sicherheit zu geben.

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Nachtsicht und Radar-Ohren

🌌  Wie die Dämmerung die Sinne deines Hundes manipuliert – und wie du das entzerrst!

Dein Hund ist abends nicht verrückt, er sieht die Welt einfach anders! Viele Hundebesitzer in Stuttgart sind frustriert, wenn der Hund im Halbdunkel plötzlich überreagiert. Wir schieben es auf den Instinkt, aber die Biologie spielt eine noch viel größere Rolle. Dein Hund wird nicht nur wachsamer – seine Sinneswahrnehmung wird massiv verschoben.

Hier erfährst du, wie die Dämmerung die Sinne deines Hundes manipuliert und wie du ihn souverän unterstützen kannst.

1. Das sehen die „Radar-Augen“ wirklich

Dank des Tapetum Lucidum – der reflektierenden Schicht hinter der Netzhaut – und einer Überzahl an Stäbchen (zuständig für Hell-Dunkel) sehen Hunde bei wenig Licht deutlich besser als wir. Der Preis? Sie sehen weniger Details.                 

  • Der Effekt: Dein Hund nimmt Bewegung und Kontrast extrem gut wahr, aber das bewegte Objekt (z. B. ein flatternder Regenschirm) wird nicht klar als das identifiziert, was es tagsüber war.

  • Die Reaktion: Unklare Reize werden oft als potenzielle Gefahr interpretiert. Der Impuls? Bellen oder losspurten.

2. Der „Sound-Effekt“: Wenn Geräusche isoliert werden

Tagsüber herrscht der große Geräuschteppich der Stadt. Abends? Stille.

  • Die Manipulation: Fällt der Hintergrundlärm weg, werden einzelne Geräusche (ein Schritt, ein Rascheln im Gebüsch) plötzlich isolierter und lauter wahrgenommen.

  • Die Folge: Was tagsüber ignoriert wurde, wird nachts zum Alarm. Dein Hund fühlt sich wie ein Wächter mit überempfindlichen Ohren.

✅ Die Identifikations-Übung: Entzerre die Wahrnehmung

Du musst deinem Hund helfen, seine Sinneseindrücke neu zu verknüpfen. Das geht nur durch gezieltes Training und deine Souveränität.

Tipp für deine Führung: Übe tagsüber die „Identifikations-Übung“. Gehe mit deinem Hund zu einem unbekannten, unheimlichen Objekt (z. B. einem Baustellenschild), halte ihn kurz am Halsband, geh souverän hin, knie dich hin und untersuche es. Belohne ihn, wenn er ruhig schnüffelt. Er lernt: Unbekannt = Harmlos, wenn der Mensch dabei ist. Diese Verknüpfung kann er abends abrufen, wenn die Sicht schlechter wird.


🚀 Die nächste Stufe: Vom Wissen zur Praxis

Wissen über die Sinne ist gut, aber die souveräne Führung am Halsband unter realen Bedingungen ist entscheidend. Nur in der Praxis lernst du, die Reaktion deines Hundes im Sekundenbruchteil zu erkennen und mit deinem klaren Impuls zu unterbinden.

Investiere jetzt in eure gemeinsame Sicherheit in der Dämmerung!

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Nase an, Augen aus

Warum die Dämmerung die beste Zeit für dein Hundetraining in Stuttgart ist

Sobald die Sonne hinter dem Stuttgarter Kessel verschwindet, schalten viele Hundehalter in den „Schnell-fertig-werden-Modus“. Kurze Runde um den Block, Hauptsache das Geschäft ist erledigt.

Meiner Meinung nach verschenkst du damit das größte Potenzial des Tages. Wenn die visuellen Reize abnehmen, wird dein Hund zur Hochleistungs-Spürnase. Die Dämmerung ist keine Ausrede für Langeweile, sondern die perfekte Bühne für fokussiertes Training.

Der biologische Vorteil: Fokus durch weniger Ablenkung 

Tagsüber sieht dein Hund im Rosensteinpark jedes Eichhörnchen und jeden Radfahrer auf 200 Meter Entfernung. Das stresst und lenkt ab. In der Dunkelheit schrumpft der visuelle Radius. Dein Hund ist gezwungen, sich mehr auf seine Nase und – noch wichtiger – auf dich zu verlassen.

3 Ideen für dein Dämmerungs-Abenteuer in Stuttgart

  1. Die „verlorene“ Belohnung: Suchspiele auf den Stuttgarter Staffeln. Die Stufen bieten perfekte Versteckmöglichkeiten für Leckerlis oder das Lieblingsspielzeug. Dein Hund muss im Dunkeln präzise arbeiten, statt nur mit den Augen zu „scannen“.

  2. Blindes Vertrauen (Orientierungstraining): Nutze die Ruhe in Gebieten wie dem Kräherwald. Lass deinen Hund kleine Hindernisse (Baumstämme, Bänke) überwinden, wobei er sich rein auf deine Körpersprache und Stimme verlässt.

  3. Der Super-Rückruf: Im Dunkeln ist die Distanz zwischen euch gefühlt größer. Nutze das für ein intensives Rückruftraining mit einer hellen Pfeife oder einem speziellen Wort. Die Belohnung muss in der Dunkelheit doppelt so gut sein wie tagsüber!

Vom einsamen Schnüffeln zum Team-Erfolg

Kreativität im Dunkeln ist super, aber unter kontrollierter Ablenkung macht es erst richtig Sinn. Wenn du keine Lust mehr hast, allein durch die dunklen Gassen zu schleichen, ist mein Night Social Walk Stuttgart genau das Richtige für dich.

Wir trainieren dort genau diese Situationen: Fokus halten, wenn andere Hunde dabei sind, entspannt bleiben bei Flutlicht und Schatten und die gemeinsame Zeit in der Gruppe genießen.

Jetzt anmelden: Erlebe Stuttgart bei Nacht neu und stärke die Bindung zu deinem Hund.

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Decken-Training

Runterkommen ist lernbar: Decken-Training – Der Ruheort für deinen Welpen (Überall anwendbar)

Das ist mein wichtigster Tipp für entspannte Hundebesitzer:

Ruhe ist kein Zustand, der automatisch eintritt, sondern ein Kommando, das dein Welpe lernen muss. Gerade bei den aktiven Rassen ist es essenziell, dass sie wissen: Hier ist Pause, hier muss ich nicht aufpassen. Das Decken-Training ist der Schlüssel zu einem Alltags-Held, den du überallhin mitnehmen kannst (Café, Freunde, Urlaub).

  1. Die Decke aufladen: Ruhe = Jackpot. Deine Trainingsdecke muss das positivste und langweiligste Objekt im Haushalt werden. Lege sie aus und füttere den Welpen darauf. Gib ihm dort seine hochwertigen Kauartikel. Entferne die Decke, wenn das Positive vorbei ist. Er soll die Decke sofort mit Ruhe assoziieren. 

  2. Das magische Wort: Dein Ruhe-Kommando. Sobald dein Welpe auf der Decke liegt, sagst du dein Ruhe-Kommando (z. B. „Decke“ oder „Ruhig“). Belohne ihn für jeden entspannten Moment auf der Decke. Am Anfang nur 5 Sekunden, dann 10. Bleibe in der Nähe.

  3. Die Ausweitung: Von der Couch ins Café. Ist das Kommando zu Hause sicher, nimmst du die Decke mit! Lege sie in den Garten, zum Nachbarn, in ein ruhiges Eck im Café in Stuttgart. Der Welpe lernt: Wo diese Decke liegt, ist meine Ruhezone. Das ist ein fantastischer Anker in ungewohnter Umgebung und wirkt Wunder bei der Stressreduktion.

  4. Dauer steigern: Der Weg zum Dauerlieger. Erhöhe die Zeit schrittweise und vor allem: Belohne nicht nur das Hinlegen, sondern das Liegenbleiben! Wir wollen keinen „Husch-Husch“-Hund, der aufspringt, sobald die Belohnung da ist.

Das Decken-Training ist das Fundament für einen stressfreien Alltag in der Stadt. Wir üben dieses Kommando in unserer Welpenschule Stuttgart gezielt unter leichter Ablenkung, damit du später wirklich überall entspannt Pause machen kannst – vom Biergarten bis zum Tierarzt.

Bereit für den perfekten Start? Alle Infos und Anmeldung zu unserem Welpentraining findest du hier!

Dauer-Sheriff im Dunkeln?

😴 So bringst du deinen wachsamen Hund nach der Dämmerung zur Ruhe!

Ein Hund, der abends ständig „auf Sendung“ ist, mag wachsam wirken. Doch in Wahrheit steht er unter Dauerstress. Die ständige Alarmbereitschaft, das Bellen und Ziehen, hält den Cortisolspiegel (das Stresshormon) permanent hoch. Das ist nicht nur anstrengend, es macht deinen Hund langfristig reaktiver, impulsiver und schwieriger zu führen.

Deine Hundeschule Stuttgart erklärt, wie du diesen Kreislauf durchbrichst und deinem Vierbeiner hilfst, nach dem Dämmerungsspaziergang wirklich abzuschalten.

1. Das Problem: Hohe Wachsamkeit = Hohes Cortisol     

Die erhöhte Wachsamkeit in der Dämmerung ist biologisch, aber wenn der Hund ständig die Verantwortung für das Sichern des Reviers übernimmt, ist das mental zermürbend.

  • Der Teufelskreis: Er reagiert über – du bist angespannt – er fühlt sich bestätigt – der Stresspegel steigt weiter.

  • Deine Verantwortung: Du als souveräner Führer musst ihm signalisieren: „Ich habe Wache, du kannst entspannen.“

2. Gezielte Entspannung: Runterfahren nach dem Spaziergang

Nach einem anstrengenden Dämmerungs-Spaziergang braucht dein Hund keine Action, sondern gezielte Entspannung, um den Stress abzubauen.

  • Ablenken mit Langeweile: Gib ihm Kauartikel, die er wirklich lange bearbeiten muss, oder verstecke sein Futter in einem Schnüffelteppich. Diese langsamen, repetitiven Tätigkeiten wirken meditativ und senken den Puls.

  • Das Entspannungssignal: Baue ein klares Entspannungssignal auf (z. B. ein tiefes, langes „Ruuuhig“), das du nur in Situationen völliger Entspannung gibst (z. B. wenn er im Körbchen liegt und döst). Mit der Zeit verknüpft er das Wort mit dem Gefühl der Ruhe.

3. Ruheplatz-Management: Der sichere Hafen

Dein Hund muss nachts sicher sein, dass niemand unbemerkt ins Revier eindringt.

  • Sichtschutz: Wenn dein Hund direkt neben der Haustür schläft und bei jedem Geräusch aus dem Treppenhaus hochschreckt, versuche, seinen Liegeplatz zu verlegen oder mit einem Sichtschutz (Decke, Paravent) abzugrenzen. Weniger visuelle Reize = mehr Ruhe.

🚀 Schluss mit Dauerstress: Erlebe Entspannung in der Nacht!

Die Entspannung beginnt schon auf dem Spaziergang mit deiner souveränen Führung. Werde ein Meister der Impulskontrolle und schenke deinem Hund die Sicherheit, die er braucht.

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Rückruf mit Herz

Wenn die Angst mitläuft: Der Notfall-Rückruf als unsichtbares Band zwischen euch

Kennst du das? Dein Welpe spielt glücklich auf einer Wiese im Rosensteinpark, plötzlich sieht er etwas Spannendes und rennt los. In diesem Moment bleibt die Welt kurz stehen. Man ruft, man pfeift, aber der kleine Kopf dreht sich nicht um. Das Herz klopft bis zum Hals, besonders wenn eine Straße in der Nähe ist.

Meine Meinung

Ein Rückruf ist nicht einfach nur Gehorsam. Er ist das ultimative Versprechen deines Hundes: „Egal was da draußen passiert, bei dir bin ich sicher.“ Wir bauen diesen Rückruf nicht mit Druck auf, sondern mit purer Begeisterung. Dein Welpe soll nicht kommen, weil er muss, sondern weil er gar nicht anders will.

Werde zum emotionalen Magneten

Vergiss langweilige Kommandos. Wenn du deinen Welpen rufst, sei die Party, zu der jeder eingeladen werden möchte! Nutze ein besonderes Wort, das nur für diesen einen, magischen Moment reserviert ist. Dieses Wort darf niemals mit Schimpfen oder dem Ende des Spaßes verknüpft sein. 

Die „Jackpot“-Strategie für echte Gefühle

Für einen Rückruf aus einer schwierigen Situation reicht ein trockenes Leckerli nicht aus. Hier braucht es den Jackpot: Das Lieblingsspielzeug, ein besonderes Stück Käse oder deine ehrliche, überschwängliche Freude. Dein Welpe muss spüren: „Wenn ich zu meinem Menschen renne, ist das der beste Moment meines Tages.“

Vertrauen statt Verzweiflung

Wir üben in winzigen Schritten. Rufe ihn erst, wenn der Erfolg sicher ist. So lernt dein Welpe eine Erfolgsspirale kennen. Wenn es mal nicht klappt: Atme durch. Geh ruhig hin und hol ihn ab. Das Ziel ist eine Bindung, die auch unter der Ablenkung der Stuttgarter City hält.

Die Pfeife als Notfall-Anker

Manchmal versagt unsere Stimme vor lauter Sorge. Deshalb trainieren wir zusätzlich einen Hochfrequenz-Pfiff. Er ist emotional neutral, dringt durch jeden Stadtlärm und ist eure gemeinsame „Notfall-Versicherung“.

Den Rückruf unter echter Ablenkung zu trainieren, braucht Geduld und das richtige Gespür für den Moment. In unserer Welpenschule in Stuttgart begleiten wir dich dabei, dieses unsichtbare Band zu knüpfen, damit ihr beide die Freiheit ohne Angst genießen könnt.

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Sicherheit und Sichtbarkeit

Warum Sichtbarkeit allein deinen Hund in Stuttgart nicht rettet

Hand aufs Herz: Wenn du im Herbst oder Winter nach Feierabend durch den Stuttgarter Schlossgarten oder am Feuersee spazieren gehst, siehst du alles – von der dezenten Reflektorpfote bis hin zum Hund, der aussieht wie eine mobile Weihnachtsbeleuchtung.

Viele Hundehalter verlassen sich blind auf reflektierende Halsbänder oder Leinen. Mein Standpunkt dazu ist klar: Das ist riskant und reicht im Stadtverkehr nicht aus.

Das Problem mit der passiven Sichtbarkeit

Reflektoren funktionieren nach dem Rückstrahlprinzip. Das bedeutet: Sie leuchten nur, wenn sie direkt von einer Lichtquelle (z. B. Autoscheinwerfer) angestrahlt werden. 

  • Der tote Winkel: Wenn ein Autofahrer in Stuttgart-West aus einer dunklen Seitenstraße biegt, erfassen seine Scheinwerfer den Hund oft erst viel zu spät.

  • Distanz-Check: Ein Hund mit Reflektoren wird bei Abblendlicht erst aus ca. 30 bis 40 Metern erkannt. Ein Hund mit aktiver LED-Beleuchtung ist bereits aus bis zu 500 Metern sichtbar. Bei 50 km/h in der Stadt entscheiden diese Meter über den Bremsweg. (Quelle: Anlehnung an ADAC-Sichtbarkeitstests für Fußgänger).

Warum aktive Beleuchtung in Stuttgart Pflicht sein sollte

In einer Stadt wie Stuttgart, in der wir oft mit Nebel im Kessel oder schlecht beleuchteten Staffeln zu kämpfen haben, ist aktives Licht (LED-Halsbänder, Leuchti, Sicherheitswesten mit Blinkfunktion) der Goldstandard.

  1. Eigenständige Leuchtkraft: Dein Hund ist sichtbar, egal ob ein Auto ihn anstrahlt oder nicht.

  2. Orientierung für dich: Du siehst auch im unbeleuchteten Wald am Bärenschlössle genau, wo dein Hund gerade schnüffelt, wenn er im Freilauf ist.

  3. Schutz für andere: Auch Radfahrer auf dem Radschnellweg sehen euch rechtzeitig und erschrecken nicht.

Meine pragmatische Empfehlung

Kauf kein Billig-Equipment vom Discounter. Die Leuchtkraft lässt meist nach zwei Wochen nach und die Akkus geben bei Stuttgarter Minusgraden sofort den Geist auf. Investiere in ein wasserdichtes, aufladbares LED-System.

Aber Achtung: Ein „leuchtender“ Hund ersetzt keine Erziehung. Nur weil er aussieht wie eine Discokugel, heißt das nicht, dass er nicht trotzdem in ein Auto rennen kann.

Bist du bereit für das nächste Level? 🌙 Die Theorie sitzt, dein Hund leuchtet – aber wie sieht es mit der Konzentration aus, wenn die Schatten länger werden? Komm mit uns zum Night Social Walk Stuttgart. Wir machen die Nacht zum Tag und trainieren in der Gruppe, wie ihr als Team auch im Dunkeln unschlagbar seid.

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Neujahrsvorsätze 2026

Schluss mit Faulheit – Euer Hund hat es verdient!

Hey Hundemenschen!

Das neue Jahr steht vor der Tür und ihr wisst, was das heißt: Vorsätze! Die, die man sowieso wieder bricht. Aber dieses Mal machen wir es anders. Dieses Mal nehmen wir uns Dinge vor, die unseren Hund wirklich glücklich machen – oder uns zumindest vor dem nächsten peinlichen Moment im Park bewahren.

Wir in der Hundeschule Stuttgart haben die besten, ehrlichsten (und ja, leicht ironischen) Vorsätze für euch gesammelt. Denn mal Butter bei die Fische: Es wird Zeit, das Sofa zu verlassen!


1. Vorsatz: Die Leinenführigkeit ist kein Kampfkunst-Duell mehr

Die Realität: Euer Hund sieht einen Hasen (oder nur ein Blatt), und zack – ihr macht unfreiwillig einen 100-Meter-Sprint im Schlamm. Euer Arm sieht aus, als hättet ihr gerade gegen einen Ochsen im Tauziehen verloren.

Der Vorsatz: Ich werde 2026 akzeptieren, dass ich das Problem bin. Und ich werde die Leinenführigkeit nicht mehr als optionalen Trick, sondern als Überlebensstrategie betrachten.

Die Ironie: Euer Hund weiß genau, dass ihr im Unterholz hängen bleibt.

Mach es jetzt richtig: Komm vorbei! Wir zeigen dir in unserer Hundeschule in Stuttgart, wie du mit sanften, aber konsequenten Methoden zum entspannten Spaziergang kommst. Versprochen, du musst danach keine Schmerzmittel mehr nehmen.             


2. Vorsatz: Der Rückruf wird kein „Vielleicht“ mehr

Die Realität: „Komm her, Fiffi! BITTE! Ich hab Wurst! OK, KEINE WURST MEHR! … Oh, er ist weg.“ Und dann die obligatorische Peinlichkeit, wenn Bello zehn Minuten lang die Brotdose der Rentner-Picknickgruppe ausleckt.

Der Vorsatz: Ich trainiere den Rückruf, bis mein Hund denkt, ich sei ein sprechendes Stück Schinken! Und zwar konsequent – nicht nur, wenn es gerade mal in den Zeitplan passt.

Die Ironie: Ohne Rückruf ist dein Hund offiziell dein freischaffender Mitarbeiter im Park.

Mach es jetzt richtig: Ein zuverlässiger Rückruf ist Gold wert und das A und O für Freiheit und Sicherheit. In unseren Kursen in Stuttgart üben wir unter realer Ablenkung. Schluss mit der Scham!


3. Vorsatz: Weniger Instagram, mehr Kopfarbeit   

Die Realität: Euer Hund liegt gelangweilt rum und ihr scrollt. Dann knabbert er aus Langeweile den neuen Designersitz eures Autos an. Überraschung!

Der Vorsatz: Ich biete meinem Hund mehr als nur Bewegung an. Ich fordere ihn geistig – mit Suchspielen, neuen Tricks und Impulskontrolle. Schluss mit der Ausrede, er sei „einfach nur faul“.

Die Ironie: Dein Hund kann dir bald erklären, wie ein Sudoku funktioniert.

Mach es jetzt richtig: Ein ausgelasteter Hund ist ein glücklicher Hund (und ein intaktes Sofa). Wir haben tolle Beschäftigungsideen und Kurse in der Region Stuttgart, die deinen Hund fordern, ohne dich zu überfordern.


4. Vorsatz: Ich bin der Boss – auch mental

Die Realität: Du fragst deinen Hund dreimal, ob er sich hinsetzen kann, bevor du ihm das Futter hinstellst. Er starrt dich an, gähnt theatralisch und du gibst genervt nach. Er hat gewonnen.

Der Vorsatz: Ich werde 2026 zu einem souveränen Anführer, dem man gerne folgt! Das heißt: klare Regeln, keine Diskussionen und vor allem: Konsequenz.

Die Ironie: Dein Hund ist nicht dein Kind. Er ist der Typ, der dich auf dem Spaziergang führt und bestimmt, wann die Pipi-Pause ist.

Mach es jetzt richtig: Führung heißt nicht Härte, sondern Klarheit. Wir helfen dir, in unserer Hundeschule in Stuttgart, eine starke, vertrauensvolle Basis aufzubauen. Das macht das Zusammenleben viel entspannter – versprochen!


🚨 Der Pragmatische Teil: Schluss mit der Ironie!

Hört zu: Diese Vorsätze sind lustig verpackt, aber die Probleme sind real. Wenn ihr euch in einem Punkt wiedergefunden habt, ist das kein Weltuntergang. Es ist der Startschuss, es besser zu machen!

Euer Hund vergisst seine guten Manieren nicht, er hatte sie nie richtig gelernt! Und das ist unsere Verantwortung.

🚀 Jetzt Taten statt Worte: Dein Vorsatz-Fahrplan für Dein Hundetraining in Stuttgart

  1. Vorsatz checken: Welcher Punkt nervt dich am meisten? (Leine, Rückruf, Gehorsam?)

  2. Klicken: Besuche unsere Website und schau dir unsere Kurse an.

  3. Loslegen: Starte dein Training noch diesen Januar in deiner Hundeschule in Stuttgart!

Wir freuen uns darauf, euch und eure Vierbeiner im neuen Jahr auf den Weg zu einem echten Dream-Team zu bringen!

Bereit für den perfekten Start? Alle Infos und Termine zu unserem Kursen findest du hier.

Silvesterangst beim Hund Teil 2

Die 5 besten Pragmatismus-Tipps und was die Böller-Zone in Stuttgart bringt

Du weißt jetzt: Die Angst deines Hundes ist real und die Symptome sind eindeutig. Jetzt brauchst du keine Theorie, sondern eine klare Checkliste, wie du am 31. Dezember handelst. Denk daran: Deine Ruhe ist die einzige, verlässliche Quelle der Sicherheit für deinen Hund.

Hier sind die fünf pragmatischsten Schritte, die du jetzt sofort umsetzen kannst: 

Tipp 1: Das „Bunker“-Prinzip – Schaffe einen Schalldichten Safe Space

Pragmatischer Ansatz: Der Hund braucht einen Ort, der nicht mit der Knallerei assoziiert wird. Das ist in der Regel nicht das Wohnzimmer.

  • Wähle einen Innenraum ohne oder mit wenigen Fenstern (Keller, innenliegendes Bad, Flur).

  • Dämpfe den Schall: Hänge schwere Decken vor die Fenster (falls vorhanden) und lege diese auf den Boden.

  • Füttere den Hund in den Tagen vor Silvester in diesem Raum, damit er ihn als positiv und normal abspeichert. Lege Kausnacks hinein.

  • Wichtig: Zwing ihn nicht in den Bunker! Er muss den Raum selbst als freiwilligen Rückzugsort wählen können.

Tipp 2: Die Akustik-Maskierung – Raus mit dem Krach

Pragmatischer Ansatz: Lärm von außen muss durch kontrollierten, beruhigenden Lärm von innen ersetzt werden.

  • Drehe Radio oder Fernseher auf eine gut hörbare Lautstärke (keine Nachrichten, keine Actionfilme!).

  • Setze auf weißen/braunen Lärm (z. B. auf YouTube) oder klassische Musik. Der Sound muss die Knallfrequenzen überdecken können.

  • Vermeide Stille: Stille verstärkt die Wahrnehmung der plötzlichen Knallgeräusche nur. Sorge für eine gleichmäßige Geräuschkulisse.

Tipp 3: Auslauf im Morgengrauen – Timing und Doppelsicherung

Pragmatischer Ansatz: Gehe spazieren, bevor die Gefahr da ist, und sichere deinen Hund so, als würdest du durch eine Gefahrenzone laufen.

  • Der letzte Spaziergang des Jahres muss spätestens gegen 16:00 Uhr beendet sein.

  • Immer doppelt sichern! Leine am Geschirr und zusätzlich am Halsband. Ein Hund in Panik entwindet sich unglaublich schnell. Das ist kein Luxus, sondern ein Sicherheitsgebot, besonders im städtischen Raum.

  • 1. Januar: Warte mit dem ersten Spaziergang, bis es hell ist und sich der Feinstaub verzogen hat (mindestens Vormittag). Es liegen oft noch nicht gezündete Böller herum – diese Gefahr minimieren.

Tipp 4: Ablenkung & Entspannung – Sei der Fels in der Brandung

Pragmatischer Ansatz: Deine Normalität ist sein Normalzustand. Wenn du dich aufregst, bestätigt das seine Angst.

  • Verhalte dich normal: Sitze auf dem Sofa, lies, koch. Ignoriere die Knallerei demonstrativ.

  • Kein Trösten: Ein „Ach, du Armer“ bestätigt dem Hund, dass die Böller tatsächlich eine Bedrohung sind. Lenke ihn stattdessen ab: Biete ihm einen gefüllten Kong oder einen langlebigen Kausnack an. Kauen wirkt beruhigend.

  • Spielen: Nur ruhige Such- oder Intelligenzspiele, die Konzentration erfordern. Keine aufregenden Apportierspiele.

Tipp 5: Die chemische Unterstützung – Nur nach Rücksprache! 

Pragmatischer Ansatz: Bei starker Angst ist die Unterstützung durch Medikamente oft der einzige Weg, um eine massive Traumatisierung zu vermeiden.

  • Rücksprache nötig! Besprich das mindestens vier Wochen vor Silvester mit deinem Tierarzt in Stuttgart oder Umgebung. Es gibt moderne, angstlösende Präparate, die nicht nur ruhig stellen, sondern die Panik tatsächlich lindern.

  • Vorsicht vor alten Mitteln: Veraltete Sedativa (z. B. Acepromazin) lähmen den Körper, während der Hund die Panik weiterhin zu 100% fühlt. Das ist Tierquälerei. Dein Tierarzt muss dir moderne Anxiolytika (Angstlöser) empfehlen.

📍 Geo-Faktencheck: Was bringt das Böllerverbot in Stuttgart?

Gerade in einer Großstadt wie Stuttgart fragen sich viele, ob die Verbote etwas bringen. Die Antwort ist ein klares Jein:

  1. Wo gilt das Verbot? Die Stadt Stuttgart hat in den letzten Jahren konsequent ein umfassendes Feuerwerksverbot im gesamten Cityring (Innenstadt) erlassen. Das schließt den Schlossplatz und die umliegenden, belebten Bereiche ein.

  2. Was bedeutet das? Von 18:00 Uhr am 31. Dezember bis 3:00 Uhr am 1. Januar ist es in dieser Zone untersagt, Pyrotechnik der Kategorien F2 (klassische Böller und Raketen) abzubrennen oder auch nur mitzuführen (Mitführverbot).

  3. Die pragmatische Sicht: Achtung! Das Verbot ist primär für die Sicherheit der Menschenmengen und entlastet die Einsatzkräfte. Es sorgt für Ruhe im Zentrum, gilt aber nicht in den äußeren Stadtteilen wie Degerloch, Zuffenhausen oder Bad Cannstatt (außerhalb des Cityrings). Dort wird weiterhin privat geböllert.

Fazit: Wenn du im Stuttgarter Zentrum wohnst, kann die Verbotszone eine kleine Entlastung sein. Lebst du in Randlagen, musst du dich auf die volle Knallerei einstellen. Deine Vorbereitung (Tipps 1–4) ist also unabhängig vom Wohnort essenziell.

Quellen: Allgemeine veterinärmedizinische Verhaltensberatung, Recherchen zu den städtischen Polizeiverordnungen der Landeshauptstadt Stuttgart bezüglich des Böllerverbots (Cityring).