Decken-Training

Runterkommen ist lernbar: Decken-Training – Der Ruheort für deinen Welpen (Überall anwendbar)

Das ist mein wichtigster Tipp für entspannte Hundebesitzer:

Ruhe ist kein Zustand, der automatisch eintritt, sondern ein Kommando, das dein Welpe lernen muss. Gerade bei den aktiven Rassen ist es essenziell, dass sie wissen: Hier ist Pause, hier muss ich nicht aufpassen. Das Decken-Training ist der Schlüssel zu einem Alltags-Held, den du überallhin mitnehmen kannst (Café, Freunde, Urlaub).

  1. Die Decke aufladen: Ruhe = Jackpot. Deine Trainingsdecke muss das positivste und langweiligste Objekt im Haushalt werden. Lege sie aus und füttere den Welpen darauf. Gib ihm dort seine hochwertigen Kauartikel. Entferne die Decke, wenn das Positive vorbei ist. Er soll die Decke sofort mit Ruhe assoziieren. 

  2. Das magische Wort: Dein Ruhe-Kommando. Sobald dein Welpe auf der Decke liegt, sagst du dein Ruhe-Kommando (z. B. „Decke“ oder „Ruhig“). Belohne ihn für jeden entspannten Moment auf der Decke. Am Anfang nur 5 Sekunden, dann 10. Bleibe in der Nähe.

  3. Die Ausweitung: Von der Couch ins Café. Ist das Kommando zu Hause sicher, nimmst du die Decke mit! Lege sie in den Garten, zum Nachbarn, in ein ruhiges Eck im Café in Stuttgart. Der Welpe lernt: Wo diese Decke liegt, ist meine Ruhezone. Das ist ein fantastischer Anker in ungewohnter Umgebung und wirkt Wunder bei der Stressreduktion.

  4. Dauer steigern: Der Weg zum Dauerlieger. Erhöhe die Zeit schrittweise und vor allem: Belohne nicht nur das Hinlegen, sondern das Liegenbleiben! Wir wollen keinen „Husch-Husch“-Hund, der aufspringt, sobald die Belohnung da ist.

Das Decken-Training ist das Fundament für einen stressfreien Alltag in der Stadt. Wir üben dieses Kommando in unserer Welpenschule Stuttgart gezielt unter leichter Ablenkung, damit du später wirklich überall entspannt Pause machen kannst – vom Biergarten bis zum Tierarzt.

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Dauer-Sheriff im Dunkeln?

😴 So bringst du deinen wachsamen Hund nach der Dämmerung zur Ruhe!

Ein Hund, der abends ständig „auf Sendung“ ist, mag wachsam wirken. Doch in Wahrheit steht er unter Dauerstress. Die ständige Alarmbereitschaft, das Bellen und Ziehen, hält den Cortisolspiegel (das Stresshormon) permanent hoch. Das ist nicht nur anstrengend, es macht deinen Hund langfristig reaktiver, impulsiver und schwieriger zu führen.

Deine Hundeschule Stuttgart erklärt, wie du diesen Kreislauf durchbrichst und deinem Vierbeiner hilfst, nach dem Dämmerungsspaziergang wirklich abzuschalten.

1. Das Problem: Hohe Wachsamkeit = Hohes Cortisol     

Die erhöhte Wachsamkeit in der Dämmerung ist biologisch, aber wenn der Hund ständig die Verantwortung für das Sichern des Reviers übernimmt, ist das mental zermürbend.

  • Der Teufelskreis: Er reagiert über – du bist angespannt – er fühlt sich bestätigt – der Stresspegel steigt weiter.

  • Deine Verantwortung: Du als souveräner Führer musst ihm signalisieren: „Ich habe Wache, du kannst entspannen.“

2. Gezielte Entspannung: Runterfahren nach dem Spaziergang

Nach einem anstrengenden Dämmerungs-Spaziergang braucht dein Hund keine Action, sondern gezielte Entspannung, um den Stress abzubauen.

  • Ablenken mit Langeweile: Gib ihm Kauartikel, die er wirklich lange bearbeiten muss, oder verstecke sein Futter in einem Schnüffelteppich. Diese langsamen, repetitiven Tätigkeiten wirken meditativ und senken den Puls.

  • Das Entspannungssignal: Baue ein klares Entspannungssignal auf (z. B. ein tiefes, langes „Ruuuhig“), das du nur in Situationen völliger Entspannung gibst (z. B. wenn er im Körbchen liegt und döst). Mit der Zeit verknüpft er das Wort mit dem Gefühl der Ruhe.

3. Ruheplatz-Management: Der sichere Hafen

Dein Hund muss nachts sicher sein, dass niemand unbemerkt ins Revier eindringt.

  • Sichtschutz: Wenn dein Hund direkt neben der Haustür schläft und bei jedem Geräusch aus dem Treppenhaus hochschreckt, versuche, seinen Liegeplatz zu verlegen oder mit einem Sichtschutz (Decke, Paravent) abzugrenzen. Weniger visuelle Reize = mehr Ruhe.

🚀 Schluss mit Dauerstress: Erlebe Entspannung in der Nacht!

Die Entspannung beginnt schon auf dem Spaziergang mit deiner souveränen Führung. Werde ein Meister der Impulskontrolle und schenke deinem Hund die Sicherheit, die er braucht.

➡️ Melde dich jetzt für unser Nachttraining/Nachtwanderung in Stuttgart an! Lerne, wie du stressige Dämmerungssituationen vor Ort managest und deinem Hund so die Grundlage für tiefe Entspannung schaffst.

Rückruf mit Herz

Wenn die Angst mitläuft: Der Notfall-Rückruf als unsichtbares Band zwischen euch

Kennst du das? Dein Welpe spielt glücklich auf einer Wiese im Rosensteinpark, plötzlich sieht er etwas Spannendes und rennt los. In diesem Moment bleibt die Welt kurz stehen. Man ruft, man pfeift, aber der kleine Kopf dreht sich nicht um. Das Herz klopft bis zum Hals, besonders wenn eine Straße in der Nähe ist.

Meine Meinung

Ein Rückruf ist nicht einfach nur Gehorsam. Er ist das ultimative Versprechen deines Hundes: „Egal was da draußen passiert, bei dir bin ich sicher.“ Wir bauen diesen Rückruf nicht mit Druck auf, sondern mit purer Begeisterung. Dein Welpe soll nicht kommen, weil er muss, sondern weil er gar nicht anders will.

Werde zum emotionalen Magneten

Vergiss langweilige Kommandos. Wenn du deinen Welpen rufst, sei die Party, zu der jeder eingeladen werden möchte! Nutze ein besonderes Wort, das nur für diesen einen, magischen Moment reserviert ist. Dieses Wort darf niemals mit Schimpfen oder dem Ende des Spaßes verknüpft sein. 

Die „Jackpot“-Strategie für echte Gefühle

Für einen Rückruf aus einer schwierigen Situation reicht ein trockenes Leckerli nicht aus. Hier braucht es den Jackpot: Das Lieblingsspielzeug, ein besonderes Stück Käse oder deine ehrliche, überschwängliche Freude. Dein Welpe muss spüren: „Wenn ich zu meinem Menschen renne, ist das der beste Moment meines Tages.“

Vertrauen statt Verzweiflung

Wir üben in winzigen Schritten. Rufe ihn erst, wenn der Erfolg sicher ist. So lernt dein Welpe eine Erfolgsspirale kennen. Wenn es mal nicht klappt: Atme durch. Geh ruhig hin und hol ihn ab. Das Ziel ist eine Bindung, die auch unter der Ablenkung der Stuttgarter City hält.

Die Pfeife als Notfall-Anker

Manchmal versagt unsere Stimme vor lauter Sorge. Deshalb trainieren wir zusätzlich einen Hochfrequenz-Pfiff. Er ist emotional neutral, dringt durch jeden Stadtlärm und ist eure gemeinsame „Notfall-Versicherung“.

Den Rückruf unter echter Ablenkung zu trainieren, braucht Geduld und das richtige Gespür für den Moment. In unserer Welpenschule in Stuttgart begleiten wir dich dabei, dieses unsichtbare Band zu knüpfen, damit ihr beide die Freiheit ohne Angst genießen könnt.

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Sicherheit und Sichtbarkeit

Warum Sichtbarkeit allein deinen Hund in Stuttgart nicht rettet

Hand aufs Herz: Wenn du im Herbst oder Winter nach Feierabend durch den Stuttgarter Schlossgarten oder am Feuersee spazieren gehst, siehst du alles – von der dezenten Reflektorpfote bis hin zum Hund, der aussieht wie eine mobile Weihnachtsbeleuchtung.

Viele Hundehalter verlassen sich blind auf reflektierende Halsbänder oder Leinen. Mein Standpunkt dazu ist klar: Das ist riskant und reicht im Stadtverkehr nicht aus.

Das Problem mit der passiven Sichtbarkeit

Reflektoren funktionieren nach dem Rückstrahlprinzip. Das bedeutet: Sie leuchten nur, wenn sie direkt von einer Lichtquelle (z. B. Autoscheinwerfer) angestrahlt werden. 

  • Der tote Winkel: Wenn ein Autofahrer in Stuttgart-West aus einer dunklen Seitenstraße biegt, erfassen seine Scheinwerfer den Hund oft erst viel zu spät.

  • Distanz-Check: Ein Hund mit Reflektoren wird bei Abblendlicht erst aus ca. 30 bis 40 Metern erkannt. Ein Hund mit aktiver LED-Beleuchtung ist bereits aus bis zu 500 Metern sichtbar. Bei 50 km/h in der Stadt entscheiden diese Meter über den Bremsweg. (Quelle: Anlehnung an ADAC-Sichtbarkeitstests für Fußgänger).

Warum aktive Beleuchtung in Stuttgart Pflicht sein sollte

In einer Stadt wie Stuttgart, in der wir oft mit Nebel im Kessel oder schlecht beleuchteten Staffeln zu kämpfen haben, ist aktives Licht (LED-Halsbänder, Leuchti, Sicherheitswesten mit Blinkfunktion) der Goldstandard.

  1. Eigenständige Leuchtkraft: Dein Hund ist sichtbar, egal ob ein Auto ihn anstrahlt oder nicht.

  2. Orientierung für dich: Du siehst auch im unbeleuchteten Wald am Bärenschlössle genau, wo dein Hund gerade schnüffelt, wenn er im Freilauf ist.

  3. Schutz für andere: Auch Radfahrer auf dem Radschnellweg sehen euch rechtzeitig und erschrecken nicht.

Meine pragmatische Empfehlung

Kauf kein Billig-Equipment vom Discounter. Die Leuchtkraft lässt meist nach zwei Wochen nach und die Akkus geben bei Stuttgarter Minusgraden sofort den Geist auf. Investiere in ein wasserdichtes, aufladbares LED-System.

Aber Achtung: Ein „leuchtender“ Hund ersetzt keine Erziehung. Nur weil er aussieht wie eine Discokugel, heißt das nicht, dass er nicht trotzdem in ein Auto rennen kann.

Bist du bereit für das nächste Level? 🌙 Die Theorie sitzt, dein Hund leuchtet – aber wie sieht es mit der Konzentration aus, wenn die Schatten länger werden? Komm mit uns zum Night Social Walk Stuttgart. Wir machen die Nacht zum Tag und trainieren in der Gruppe, wie ihr als Team auch im Dunkeln unschlagbar seid.

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Futter oder Gefahr?

Warum die Angst vor Giftködern uns alle eint – und wie du deinen Welpen schützt

Hand aufs Herz: Gibt es für uns Hundebesitzer etwas Beängstigenderes als die Vorstellung, dass unser neugieriger Welpe beim Spaziergang im Schlossgarten oder am Killesberg etwas Gefährliches frisst? Dieser kurze Moment, in dem der Kopf nach unten geht und man panisch „Aus!“ ruft – das ist der Albtraum jeder Welpeneltern.

Meine Meinung: Deine Angst ist berechtigt, aber Panik ist ein schlechter Trainer. Wir müssen deinen Schutzinstinkt in kluge Bahnen lenken. Dein Welpe weiß nicht, dass die weggeworfene Pizza oder der präparierte Köder gefährlich sind. Er ist einfach nur ein neugieriges Kind. Deshalb bringen wir ihm nicht bei, Angst zu haben, sondern uns zu vertrauen.

Vertrauen statt Verbot

Warum Tauschen Leben rettet. Wenn wir unserem Welpen panisch etwas aus dem Maul reißen, lernt er nur eines: „Ich muss schneller schlucken oder weglaufen.“ Das ist das Gegenteil von dem, was wir wollen. Der Weg der Empathie: Wir etablieren ein Tauschgeschäft. Wenn er etwas findet, schlagen wir ihm einen Deal vor. Etwas Besseres gegen den Fund. So lernt er, dass es sich immer lohnt, Beute bei dir abzugeben, statt sie heimlich zu verschlingen.       

„Darf ich das?“

 Die höfliche Nachfrage. Stell dir vor, dein Welpe schaut dich an, bevor er etwas vom Boden aufnimmt. Das ist kein Wunschtraum, sondern machbar. Wir trainieren die Futterfreigabe. Das bedeutet: Alles, was auf dem Boden liegt, ist erst einmal tabu, bis du sagst: „Guten Appetit“. So entsteht eine unsichtbare Verbindung zwischen euch, die im Ernstfall in der Stuttgarter City über Leben und Tod entscheiden kann.

Ein liebevolles, aber klares Abbruchsignal

 Das Signal „Pfui“ oder „Nein“ sollte kein Schrei aus Wut sein, sondern ein rettender Anker. Wir bauen dieses Signal so positiv auf, dass dein Welpe gerne stoppt, weil er weiß: „Wenn ich jetzt aufhöre, wartet bei meinem Menschen die größte Belohnung der Welt.“ Wir trainieren das ohne Druck, damit dein Welpe auch in Stresssituationen ansprechbar bleibt.

Realitätscheck

Training unter Stuttgarter Bedingungen. Es ist ein Unterschied, ob wir im Wohnzimmer üben oder im belebten Rosensteinpark, wo es nach Abenteuer und fremdem Essen riecht. Wir müssen die Reize langsam steigern. Nur so wird dein Welpe alltagssicher.

Ich weiß, wie sehr dir die Sicherheit deines kleinen Begleiters am Herzen liegt. Diese tiefe Sorge nehmen wir ernst. In unserem Welpenkurs in Stuttgart begleiten wir dich Schritt für Schritt bei diesem sensiblen Thema, damit du die Spaziergänge wieder ohne ständige Angst genießen kannst. Starte jetzt stressfrei ins Hundeleben:

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Neujahrsvorsätze 2026

Schluss mit Faulheit – Euer Hund hat es verdient!

Hey Hundemenschen!

Das neue Jahr steht vor der Tür und ihr wisst, was das heißt: Vorsätze! Die, die man sowieso wieder bricht. Aber dieses Mal machen wir es anders. Dieses Mal nehmen wir uns Dinge vor, die unseren Hund wirklich glücklich machen – oder uns zumindest vor dem nächsten peinlichen Moment im Park bewahren.

Wir in der Hundeschule Stuttgart haben die besten, ehrlichsten (und ja, leicht ironischen) Vorsätze für euch gesammelt. Denn mal Butter bei die Fische: Es wird Zeit, das Sofa zu verlassen!


1. Vorsatz: Die Leinenführigkeit ist kein Kampfkunst-Duell mehr

Die Realität: Euer Hund sieht einen Hasen (oder nur ein Blatt), und zack – ihr macht unfreiwillig einen 100-Meter-Sprint im Schlamm. Euer Arm sieht aus, als hättet ihr gerade gegen einen Ochsen im Tauziehen verloren.

Der Vorsatz: Ich werde 2026 akzeptieren, dass ich das Problem bin. Und ich werde die Leinenführigkeit nicht mehr als optionalen Trick, sondern als Überlebensstrategie betrachten.

Die Ironie: Euer Hund weiß genau, dass ihr im Unterholz hängen bleibt.

Mach es jetzt richtig: Komm vorbei! Wir zeigen dir in unserer Hundeschule in Stuttgart, wie du mit sanften, aber konsequenten Methoden zum entspannten Spaziergang kommst. Versprochen, du musst danach keine Schmerzmittel mehr nehmen.             


2. Vorsatz: Der Rückruf wird kein „Vielleicht“ mehr

Die Realität: „Komm her, Fiffi! BITTE! Ich hab Wurst! OK, KEINE WURST MEHR! … Oh, er ist weg.“ Und dann die obligatorische Peinlichkeit, wenn Bello zehn Minuten lang die Brotdose der Rentner-Picknickgruppe ausleckt.

Der Vorsatz: Ich trainiere den Rückruf, bis mein Hund denkt, ich sei ein sprechendes Stück Schinken! Und zwar konsequent – nicht nur, wenn es gerade mal in den Zeitplan passt.

Die Ironie: Ohne Rückruf ist dein Hund offiziell dein freischaffender Mitarbeiter im Park.

Mach es jetzt richtig: Ein zuverlässiger Rückruf ist Gold wert und das A und O für Freiheit und Sicherheit. In unseren Kursen in Stuttgart üben wir unter realer Ablenkung. Schluss mit der Scham!


3. Vorsatz: Weniger Instagram, mehr Kopfarbeit   

Die Realität: Euer Hund liegt gelangweilt rum und ihr scrollt. Dann knabbert er aus Langeweile den neuen Designersitz eures Autos an. Überraschung!

Der Vorsatz: Ich biete meinem Hund mehr als nur Bewegung an. Ich fordere ihn geistig – mit Suchspielen, neuen Tricks und Impulskontrolle. Schluss mit der Ausrede, er sei „einfach nur faul“.

Die Ironie: Dein Hund kann dir bald erklären, wie ein Sudoku funktioniert.

Mach es jetzt richtig: Ein ausgelasteter Hund ist ein glücklicher Hund (und ein intaktes Sofa). Wir haben tolle Beschäftigungsideen und Kurse in der Region Stuttgart, die deinen Hund fordern, ohne dich zu überfordern.


4. Vorsatz: Ich bin der Boss – auch mental

Die Realität: Du fragst deinen Hund dreimal, ob er sich hinsetzen kann, bevor du ihm das Futter hinstellst. Er starrt dich an, gähnt theatralisch und du gibst genervt nach. Er hat gewonnen.

Der Vorsatz: Ich werde 2026 zu einem souveränen Anführer, dem man gerne folgt! Das heißt: klare Regeln, keine Diskussionen und vor allem: Konsequenz.

Die Ironie: Dein Hund ist nicht dein Kind. Er ist der Typ, der dich auf dem Spaziergang führt und bestimmt, wann die Pipi-Pause ist.

Mach es jetzt richtig: Führung heißt nicht Härte, sondern Klarheit. Wir helfen dir, in unserer Hundeschule in Stuttgart, eine starke, vertrauensvolle Basis aufzubauen. Das macht das Zusammenleben viel entspannter – versprochen!


🚨 Der Pragmatische Teil: Schluss mit der Ironie!

Hört zu: Diese Vorsätze sind lustig verpackt, aber die Probleme sind real. Wenn ihr euch in einem Punkt wiedergefunden habt, ist das kein Weltuntergang. Es ist der Startschuss, es besser zu machen!

Euer Hund vergisst seine guten Manieren nicht, er hatte sie nie richtig gelernt! Und das ist unsere Verantwortung.

🚀 Jetzt Taten statt Worte: Dein Vorsatz-Fahrplan für Dein Hundetraining in Stuttgart

  1. Vorsatz checken: Welcher Punkt nervt dich am meisten? (Leine, Rückruf, Gehorsam?)

  2. Klicken: Besuche unsere Website und schau dir unsere Kurse an.

  3. Loslegen: Starte dein Training noch diesen Januar in deiner Hundeschule in Stuttgart!

Wir freuen uns darauf, euch und eure Vierbeiner im neuen Jahr auf den Weg zu einem echten Dream-Team zu bringen!

Bereit für den perfekten Start? Alle Infos und Termine zu unserem Kursen findest du hier.

Zahnprobleme: Canini-Engstand beim Hund

Canini-Engstand beim Hund – Ursachen, Symptome & Tipps von der Hundeschule Stuttgart

Der Canini-Engstand ist ein häufiges Zahnproblem bei Hunden, besonders bei kleinen Rassen und Junghunden. Dabei stehen die Eckzähne (Canini) nicht korrekt im Kiefer, sondern ragen schief oder liegen zu eng nebeneinander. Betroffene Hunde können dadurch Schmerzen, Zahnfleischverletzungen oder später Fehlstellungen des Gebisses entwickeln.

Ursachen für Canini-Engstand

Die Ursachen für einen Canini-Engstand Hund Stuttgart sind meist genetisch. Besonders kleine Hunderassen oder Hunde mit verkürztem Kiefer sind betroffen. Weitere Faktoren sind:

  • Persistierende Milchzähne, die den Platz für die bleibenden Eckzähne blockieren
  • Fehlende Zahnanlage oder zu kleine Kiefer
  • Vererbung innerhalb bestimmter Zuchtlinien

Symptome erkennen

Viele Hunde zeigen zunächst keine starken Beschwerden. Typische Anzeichen sind:

  • Schiefe oder gedrehte Eckzähne
  • Probleme beim Fressen oder Kauen
  • Zahnfleischreizungen oder kleine Verletzungen
  • Verstärktes Kauen an Spielzeug oder Möbeln

Frühzeitiges Erkennen ist entscheidend, um spätere Zahnprobleme zu vermeiden.

Behandlungsmöglichkeiten

Wenn ein Canini-Engstand festgestellt wird, solltest du einen Tierarzt oder Zahnexperten aufsuchen. Mögliche Maßnahmen sind:

  • Entfernung von persistierenden Milchzähnen, um Platz für die bleibenden Canini zu schaffen
  • Korrekturen durch Zahnschienen oder kieferorthopädische Maßnahmen bei schweren Fällen
  • Regelmäßige Kontrolle der Gebissentwicklung beim Welpen

Tipps der Hundeschule Stuttgart

  • Beobachte das Gebiss deines Welpen regelmäßig während des Zahnwechsels
  • Melde dich zu Welpen- und Junghundkursen in Stuttgart an, in denen wir auch die Zahngesundheit thematisieren
  • Achte auf sicheres Kauspielzeug, das das Zahnfleisch nicht zusätzlich reizt

Fazit

Ein Canini-Engstand kann ernsthafte Folgen für die Zahngesundheit deines Hundes haben, ist aber oft behandelbar, wenn er früh erkannt wird. Die Hundeschule Stuttgart empfiehlt regelmäßige Kontrollen, rechtzeitige Beratung durch den Tierarzt und sanftes Training zur Zahnpflege. So bleibt das Gebiss deines Hundes gesund und stark.

➡️ Jetzt weiterlesen zum Canini -Engstand:    Hier weiterlesen

 

Sozialisierung ohne Stress

Die 5 wichtigsten Begegnungen für deinen Welpen (außerhalb des Hundeparks)

Die Sozialisierungsphase (bis ca. zur 16. Woche) ist die wichtigste Zeit im Leben deines Hundes. Hier wird entschieden, ob er später ein entspannter Begleiter oder ein gestresster Angsthase wird. Meine Meinung ist hier klar und deutlich: Überlasse diese entscheidende Phase nicht dem Zufall oder chaotischen Begegnungen im Hundepark!

Kontrollierte Reizüberflutung: Die Umwelt ist der Schlüssel

Dein Welpe muss alles kennenlernen, was der Alltag in Stuttgart zu bieten hat: Die Straßenbahn, der laute LKW, das Rolltor. Aber im richtigen Abstand! Nicht zum Reiz hingehen, sondern aus sicherer Distanz beobachten. Füttere dabei hochwertige Leckerlis. Fakt ist: Ein Hund assoziiert das Erlebte mit dem Gefühl (Leckerli = geil). So wird Angst vermieden.

 

Menschen-Vielfalt ist Pflicht.

Kindergeschrei, alte Menschen mit Gehhilfen, uniformierte Postboten – dein Welpe muss lernen, dass alle Menschen sicher sind. Wieder gilt: Qualität über Quantität. Kurze, positive Begegnungen sind besser als eine Stunde Chaos. 

Die Sache mit dem Untergrund.

Der Welpe muss lernen, dass es nicht nur weiches Gras gibt. Gitterroste, glatte Fliesen, holpriger Kies. Das trainiert seine Balance, sein Körpergefühl und verhindert unnötige Ängste (z. B. vor Treppen).

Die Ruhe-Lektion: Entspannung an fremden Orten.

Die wichtigste Lektion ist: Entspannen, auch wenn nichts los ist. Nimm deinen Welpen mit ins Café (draußen), auf den Bahnhof (abseits) oder zu Freunden. Lege seine Decke aus und belohne ihn, wenn er ruhig liegt. Das ist der Grundstein für einen stressfreien Begleiter im Alltag.

Die richtige Hundegruppe (Deine Schule!)

 Ja, andere Hunde sind wichtig, aber sie müssen passen. Ein großer, rüpelhafter Hund kann deinen Welpen traumatisieren. Das Training in einer kontrollierten Welpenschule stellt sicher, dass die Begegnungen positiv ablaufen und dein Welpe wirklich Sozialkompetenz lernt.

Du hast nur dieses eine, kurze Zeitfenster für die Sozialisierung. Gib deinem Welpen die beste Chance auf ein entspanntes Leben! In unserer Welpenschule Stuttgart schaffen wir kontrollierte, positive Lernerlebnisse. Bereit für den perfekten Start?

Alle Infos und Anmeldung zu unserem Welpentraining findest du hier!

Silvesterangst beim Hund Teil 2

Die 5 besten Pragmatismus-Tipps und was die Böller-Zone in Stuttgart bringt

Du weißt jetzt: Die Angst deines Hundes ist real und die Symptome sind eindeutig. Jetzt brauchst du keine Theorie, sondern eine klare Checkliste, wie du am 31. Dezember handelst. Denk daran: Deine Ruhe ist die einzige, verlässliche Quelle der Sicherheit für deinen Hund.

Hier sind die fünf pragmatischsten Schritte, die du jetzt sofort umsetzen kannst: 

Tipp 1: Das „Bunker“-Prinzip – Schaffe einen Schalldichten Safe Space

Pragmatischer Ansatz: Der Hund braucht einen Ort, der nicht mit der Knallerei assoziiert wird. Das ist in der Regel nicht das Wohnzimmer.

  • Wähle einen Innenraum ohne oder mit wenigen Fenstern (Keller, innenliegendes Bad, Flur).

  • Dämpfe den Schall: Hänge schwere Decken vor die Fenster (falls vorhanden) und lege diese auf den Boden.

  • Füttere den Hund in den Tagen vor Silvester in diesem Raum, damit er ihn als positiv und normal abspeichert. Lege Kausnacks hinein.

  • Wichtig: Zwing ihn nicht in den Bunker! Er muss den Raum selbst als freiwilligen Rückzugsort wählen können.

Tipp 2: Die Akustik-Maskierung – Raus mit dem Krach

Pragmatischer Ansatz: Lärm von außen muss durch kontrollierten, beruhigenden Lärm von innen ersetzt werden.

  • Drehe Radio oder Fernseher auf eine gut hörbare Lautstärke (keine Nachrichten, keine Actionfilme!).

  • Setze auf weißen/braunen Lärm (z. B. auf YouTube) oder klassische Musik. Der Sound muss die Knallfrequenzen überdecken können.

  • Vermeide Stille: Stille verstärkt die Wahrnehmung der plötzlichen Knallgeräusche nur. Sorge für eine gleichmäßige Geräuschkulisse.

Tipp 3: Auslauf im Morgengrauen – Timing und Doppelsicherung

Pragmatischer Ansatz: Gehe spazieren, bevor die Gefahr da ist, und sichere deinen Hund so, als würdest du durch eine Gefahrenzone laufen.

  • Der letzte Spaziergang des Jahres muss spätestens gegen 16:00 Uhr beendet sein.

  • Immer doppelt sichern! Leine am Geschirr und zusätzlich am Halsband. Ein Hund in Panik entwindet sich unglaublich schnell. Das ist kein Luxus, sondern ein Sicherheitsgebot, besonders im städtischen Raum.

  • 1. Januar: Warte mit dem ersten Spaziergang, bis es hell ist und sich der Feinstaub verzogen hat (mindestens Vormittag). Es liegen oft noch nicht gezündete Böller herum – diese Gefahr minimieren.

Tipp 4: Ablenkung & Entspannung – Sei der Fels in der Brandung

Pragmatischer Ansatz: Deine Normalität ist sein Normalzustand. Wenn du dich aufregst, bestätigt das seine Angst.

  • Verhalte dich normal: Sitze auf dem Sofa, lies, koch. Ignoriere die Knallerei demonstrativ.

  • Kein Trösten: Ein „Ach, du Armer“ bestätigt dem Hund, dass die Böller tatsächlich eine Bedrohung sind. Lenke ihn stattdessen ab: Biete ihm einen gefüllten Kong oder einen langlebigen Kausnack an. Kauen wirkt beruhigend.

  • Spielen: Nur ruhige Such- oder Intelligenzspiele, die Konzentration erfordern. Keine aufregenden Apportierspiele.

Tipp 5: Die chemische Unterstützung – Nur nach Rücksprache! 

Pragmatischer Ansatz: Bei starker Angst ist die Unterstützung durch Medikamente oft der einzige Weg, um eine massive Traumatisierung zu vermeiden.

  • Rücksprache nötig! Besprich das mindestens vier Wochen vor Silvester mit deinem Tierarzt in Stuttgart oder Umgebung. Es gibt moderne, angstlösende Präparate, die nicht nur ruhig stellen, sondern die Panik tatsächlich lindern.

  • Vorsicht vor alten Mitteln: Veraltete Sedativa (z. B. Acepromazin) lähmen den Körper, während der Hund die Panik weiterhin zu 100% fühlt. Das ist Tierquälerei. Dein Tierarzt muss dir moderne Anxiolytika (Angstlöser) empfehlen.

📍 Geo-Faktencheck: Was bringt das Böllerverbot in Stuttgart?

Gerade in einer Großstadt wie Stuttgart fragen sich viele, ob die Verbote etwas bringen. Die Antwort ist ein klares Jein:

  1. Wo gilt das Verbot? Die Stadt Stuttgart hat in den letzten Jahren konsequent ein umfassendes Feuerwerksverbot im gesamten Cityring (Innenstadt) erlassen. Das schließt den Schlossplatz und die umliegenden, belebten Bereiche ein.

  2. Was bedeutet das? Von 18:00 Uhr am 31. Dezember bis 3:00 Uhr am 1. Januar ist es in dieser Zone untersagt, Pyrotechnik der Kategorien F2 (klassische Böller und Raketen) abzubrennen oder auch nur mitzuführen (Mitführverbot).

  3. Die pragmatische Sicht: Achtung! Das Verbot ist primär für die Sicherheit der Menschenmengen und entlastet die Einsatzkräfte. Es sorgt für Ruhe im Zentrum, gilt aber nicht in den äußeren Stadtteilen wie Degerloch, Zuffenhausen oder Bad Cannstatt (außerhalb des Cityrings). Dort wird weiterhin privat geböllert.

Fazit: Wenn du im Stuttgarter Zentrum wohnst, kann die Verbotszone eine kleine Entlastung sein. Lebst du in Randlagen, musst du dich auf die volle Knallerei einstellen. Deine Vorbereitung (Tipps 1–4) ist also unabhängig vom Wohnort essenziell.

Quellen: Allgemeine veterinärmedizinische Verhaltensberatung, Recherchen zu den städtischen Polizeiverordnungen der Landeshauptstadt Stuttgart bezüglich des Böllerverbots (Cityring).

Warum Hunde die Knallerei hassen und wie du die Angst erkennst

Warum Hunde die Knallerei hassen und wie du die Angst erkennst (Teil 1)

Silvester. Für uns: Party, Sekt, Raketen. Für den Hund: Panik, Fluchtreflex, Stress. Wenn dein Hund schon bei den ersten Knallern im Dezember die Ohren anlegt, ist er nicht „dramatisch“, sondern vollkommen normal.

Als Hundehalter in Stuttgart (oder anderswo) müssen wir die Verantwortung für unsere Tiere übernehmen, weil sie dieser Reizüberflutung hilflos ausgeliefert sind. Wer die Angst ignorieren will, handelt fahrlässig. Punkt.

Warum haben Hunde Angst an Silvester?

Das ist keine Erziehungssache, das ist Biologie. Die Angst vor Feuerwerk hat primär drei logische Gründe:

A. Der Hochleistungshörer

Hunde hören deutlich besser als wir – nicht nur leiser, sondern auch in einem viel breiteren Frequenzbereich. Während unser menschliches Gehör bei etwa 20.000 Hertz (Hz) Schluss macht, empfängt ein Hund noch bis zu 40.000 Hz.

Stell dir vor, du sitzt in einem Raum, und plötzlich wird ein 100-Dezibel-Knall nicht nur doppelt so laut, sondern auch mit Frequenzen verstärkt, die dir Schmerz bereiten. So empfindet dein Hund die Böller.

B. Die Unvorhersehbarkeit

Ein Gewitter ist laut, ja. Aber es gibt Vorboten (dunkle Wolken, Wind, Geruch). Ein Silvesterknall kommt aus dem Nichts, aus ständig wechselnden Richtungen. Ein Hund kann das Geräusch nicht zuordnen und erst recht nicht vorhersagen. In der Natur bedeutet ein plötzlicher, lauter Knall: akute Lebensgefahr. Der Fluchtreflex wird ausgelöst.

C. Negative Verknüpfung (Oder fehlende Habituation)

Gerade wenn ein Hund in jungen Jahren oder nach traumatischen Erlebnissen Silvester als extrem negativ abgespeichert hat, wird diese Angst im Alter oft noch schlimmer. Hier helfen keine Worte, sondern nur kontrolliertes Gegensteuern.

Wie macht sich die Angst beim Hund bemerkbar? (Die Symptome)

Du glaubst, dein Hund ist „nur etwas nervös“? Schau genauer hin. Angst beim Hund ist ein breites Spektrum – von subtilen Stresssignalen bis zur akuten Panik.

1. Körpersprache & Physische Anzeichen

  • Zittern und Hecheln: Das sind die Klassiker. Der Hund hechelt stressbedingt, auch wenn es nicht warm ist.

  • Geduckte Haltung: Die Rute ist eingezogen (oft bis unter den Bauch), die Ohren sind flach angelegt, und der Körperschwerpunkt verlagert sich nach hinten.

  • Stressgesicht: Weit aufgerissene Augen (das Weiße im Auge ist sichtbar, der sogenannte „Whale Eye“), geweitete Pupillen und zurückgezogene Lefzen.

  • Speicheln & Lecken: Vermehrter Speichelfluss oder ständiges Belecken der Schnauze (Beschwichtigungssignal).

  • Kontrollverlust: In extremen Panikmomenten kann es zu unkontrolliertem Urin- oder Kotabsatz kommen.

2. Verhaltensänderungen

  • Flucht- oder Versteckverhalten: Der Hund sucht Schutz unter dem Bett, im Badezimmer oder in dunklen Ecken.

  • Ruhelosigkeit: Er läuft nervös hin und her, findet keinen Platz zum Liegen und wirkt „getrieben“.

  • Übermäßige Anhänglichkeit: Dein Hund weicht dir nicht von der Seite und sucht extremen Körperkontakt.

  • Verweigerung: Er will nicht Gassi gehen (oft schon Stunden vor Mitternacht) oder rührt sein Futter/Leckerlis nicht an.

  • Vokalisation: Jaulen, Winseln oder panisches Bellen bei jedem Knall.

3. Subtile oder zeitversetzte Symptome

Achte auch auf Anzeichen, die nicht sofort nach „Panik“ aussehen:

  • Einfrieren (Freezing): Der Hund bewegt sich gar nicht mehr und starrt ins Leere.

  • Verdauungsprobleme: Durchfall oder Erbrechen können auch erst am Neujahrstag als Folge des massiven Stresses auftreten.

  • Appetitlosigkeit: Manche Hunde fressen schon ein bis zwei Tage vorher schlechter, wenn sie die ersten Böller hören.

Wichtig: Diese Zeichen treten oft schon auf, lange bevor Mitternacht ist, vor allem in Regionen wie Stuttgart-Nord oder der Peripherie, wo oft schon Tage vorher „vorgeglüht“ wird.

Du kennst nun die Ursache und die Symptome. Das ist die halbe Miete. Im nächsten Schritt zeigen wir dir, wie du deinen Hund pragmatisch durch die Knall-Nacht bringst. Bis Morgen!